Westerkamp-Elf jetzt mit elf Punkten Vorsprung auf Platz eins

Eigentlich war die Begegnung gegen den TuS Stockum als Spitzenspiel deklariert. Doch die Welperaner hatten etwas dagegen und zeigten, wer der Platzhirsch ist.

TuS Stockum – SG Welper 1:6 (1:1)

Bereits am Samstagabend trat unsere erste Mannschaft auswärts beim TuS Stockum zum Flutlichtspiel an. Mit dem 6:1-Erfolg über den Tabellenzweiten hat die SG Welper erneut unterstrichen, dass sie mit nun elf Punkten Vorsprung das Maß aller Dinge in der Kreisliga A ist und fast mit Leichtigkeit die Spitze verteidigt.

Doch noch in der ersten Phase des Spiels sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe. Natürlich wollten die Wittener auch gewinnen, um näher an den Liga-Primus heranzurücken. Spielertrainer Dirk Reinert hatte dazu auch die erste gute Möglichkeit, beförderte die Kugel aber freistehend vor unserem Rückhalt David von Hagen über das Tor. Auch Welper ließ vor der Führung bereits Chancen durch Florian Pemöller, Nikolai Nehlson und Tolga Dilek aus.

Hakan Gültekin.

Hakan Gültekin zählte zu den Besten.

Pemöller gelang das erste Tor dann aber doch, per direktem Freistoß. Auf der anderen Seite fiel ebenfalls nach einem Freistoß, der als Hereingabe diente, ein Tor. „Da haben wir uns etwas dämlich angestellt, weil der gegnerische Spieler mit dem Rücken zum Tor stand und wir ihn eigentlich nur stellen müssen“, kritisierte Wolfgang Westerkamp. Er wies seine Elf für die zweite Halbzeit auf den etwas gefrorenen Untergrund ein, ließ nur noch flache und präzise Pässe spielen, nachdem sich die Spieler Platz verschafft hatten.

Durch diese Taktik übernahm die Erste die Kontrolle über Ball und Spiel. Sidney Rast erzielte drei Tore hintereinander, nachdem er von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wurde. Außerdem gelang dem lange Zeit nach seinem Kreuzbandriss und Meniskusschaden im Aufbau befindenden Hakan Gültekin ein Treffer. Nach einem Diagonalball von Rast, legte Nehlson den Ball direkt in den Lauf von Gültekin ab, der wiederum direkt schoss. Welpers Nummer Acht hatte zudem die Spielsteuerung über 90 Minuten und zählte zu den besten Spielern auf dem Platz. „Er ist zwar noch nicht bei 100 Prozent, aber auf dem Weg dorthin. Wenn er richtig fit ist, werden unsere Zuschauer Freude an ihm haben“, ist sich Westerkamp sicher. Das sechste Tor schoss Joker Oliver Triestram.

„In der ersten Halbzeit hab ich ein gutes Spiel von beiden Teams gesehen. In der zweiten Halbzeit haben nur noch wir gespielt. Vielleicht war das Ergebnis am Ende aber doch ein Tor zu hoch“, sagte Westerkamp, der die nächsten Spiele gewinnen und dabei trotzdem die Konkurrenz im Blick behalten möchte.

Tore: 0:1 Florian Pemöller (FS/41.), 1:1 Dirk Reinert (45.), 1:2, 1:3, 1:4 Sidney Rast (66., 73., 75.), 1:5 Hakan Gültekin (83.), 1:6 Oliver Triestram (90.).
Welper: David von Hagen, Levent Dalgic, Maxim Osterhage, Florian Pemöller, Mirco Heinzer, Jakob Bergheim, Hakan Gültekin, Nikita Wirt (79. Hasan Varol), Sidney Rast, Tolga Dilek (86. Oliver Triestram), Nikolai Nehlson.

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