Welperaner Schwimmer für Deutsche Kurzbahnmeisterschaften qualifiziert

Schwimmoper

Schwimmoper Wuppertal.

Nach der erfolgreichen NRW-Meisterschaft auf der Kurzbahn haben sich Dana Volmerhaus und Lasse Dumke für das starke Feld mit bundesweiter Besetzung empfohlen. Am Wochenende starten sie erneut in der Wuppertaler Schwimmoper.

Die Schwimmerinnen der SG Ruhr präsentierten sich bei den NRW-Kurzbahn-Meisterschaften in der Schwimmoper Wuppertal schon in guter Frühform. Trotz vieler Erkrankungen im Vorfeld zeigten sie auffällig gute Leistungen. Die wollen Lasse Dumke und Dana Volmerhaus auch am Wochenende bestätigen, wenn die Deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn anstehen – benfalls in der Schwimmoper in Wuppertal. Dabei werden die beiden Schwimmer der SG Welper neue und ungewöhnliche Erfahrungen machen. Denn eine Medaille wird entgegen der meisten Wettkämpfe aller Voraussicht nach nicht herausspringen.

Lasse Dumke (Jahrgang 1998) überzeugte beim Wettkampf auf Landesebene trotz der Erkältung, die ihn kurz zuvor noch zurückgeworfen hatte. Aber der Rückenspezialist bewies seinen Kampfgeist und stürzte sich erneut in einen hart umkämpften Titelstreit mit seinem ewigen Konkurrenten und Deutschen Meister Moritz Walaschewski von der SG Essen. Lasse wurde diesmal mit knappen 0,07 Sekunden Unterschied Vizemeister auf 100m-Rücken (57,76 Sekunden) und 200m-Rücken (2:09,10 Minuten). Auf 50m-Rücken konnte Lasse den Lauf mit 0,25 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden und wurde NRW-Jahrgangsmeister in starken 26,78 Sekunden Er konnte sich auf allen Rückenstrecken für das offene Finale qualifizieren und erreichte zweimal Platz sechs (über 50- und 200m-Rücken) und Platz neun über 100m-Rücken. Auch auf den Freistil- und Lagenstrecken bewies Lasse, dass er eine positive Entwicklung durchmacht. Hinter den Freistilspezialisten pulverisierte er seine eigene Bestzeit über 100m-Kraul und wurde Vierter in 52,92 Sekunden. Über 200- und 100m-Lagen schlug er jeweils in neuer persönlicher Bestzeit (2:10,16 und 1:00,41 Minuten) an und verpasste die Vereinsrekorde damit knapp. Auch hier wurde er in seinem Jahrgang Vierter.

Katharina Fries. Foto: Christoph Fries

Katharina Fries. Foto: Christoph Fries

Auch Katharina Fries (Jahrgang 2000) durfte sich über eine Bronzemedaille in ihrem Jahrgang über 100m-Rücken freuen. In 1:06,58 Minute schwamm sie dazu auch eine neue persönliche Bestzeit. Neue persönliche Bestzeiten schwamm Katharina darüber hinaus auf 50m-Rücken (31,64 Sekunden) und 100m-Lagen (1:11,82 Minute).

Tabea Recker. Foto: Christoph Fries

Tabea Recker. Foto: Christoph Fries

Sehr erfreuliche Platzierungen holte außerdem Tabea Recker (Jahrgang 1999). Sie hatte sich über alle fünf Freistilstrecken von 50- über 100-, 200-, 400- bis 800m qualifiziert, konnte aber leider keinen Medaillenplatz erreichen, dafür war sie immer unter den Top Ten platziert. Damit aber noch nicht genug, denn sie startete noch in den beiden gemeldeten Staffeln. Über 4x50m-Lagen belegte sie zusammen mit Katharina Fries (Rücken), Michelle Pschuk (Brust/SG Ruhr) und Ann-Kathrin Kogel (Schmetterling) als Freistil-Schlussschwimmerin in 2:03,71 Minuten einen sehr guten 14. Platz von 35 Mannschaften. Auch über 4×50 Freistil hinterließ sie zusammen mit Samira Zdziarstek, Lea Kebrle und Michelle Pschuk (alle SG Ruhr) einen guten Eindruck, und das Team beendete mit Einzelzeiten nicht über 29 Sekunden den Wettkampf in 1:53,68 Minute auf Platz 18.

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