Welper lässt es zum Abschied krachen!

Mit einem Schützenfest verabschieden die Basketballer die Saison 2014/15 und den langjährigen Teamkollegen Tim Stricker, der seine Basketballschuhe aufgrund langwieriger und anhaltender Knieprobleme an den Nagel hängen wird. Darüber hinaus sichern sich die Welperaner mit dem 97:49 Kantersieg gegen den direkten Tabellennachbarn TuS Breckerfeld III den sechsten Tabellenplatz – die bis dato beste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

Eigentlich erwartete die SG Welper zum Schluss der Saison nochmals einen heißen Tanz im direkten Duell um Platz 6. Die Ausgangslage für den Tabellenplatzwechsel war nach der Hinrundenbegegnung alles andere als einfach. Ein Sieg der Welperaner hätte zwar die Bilanz beider Mannschaften ausgeglichen, aber der direkte Vergleich wäre erst mit einem 26-Punkte Unterschied zu Gunsten Welpers ausgefallen. Demnach setzten die Grün-Weißen alles auf Angriff. Der Gegner ließ es nahezu kampflos zu, weil die Gäste aus der Hansestadt nicht in Bestbesetzung und nicht in bester Form angetreten sind.
Bereits in den Anfangsminuten war allen in der Halle klar, Welper wird das Spiel gewinnen. Nach dem ersten Viertel war dann das erste Ziel bereits erreicht – der 26-Punkte Unterschied aus dem Hinspiel wurde egalisiert. Welper führte unangefochten 34:8. Klar war auch, dass Welper nicht den geringsten Zweifel daran ließ den Vorsprung weiter auszubauen. Offen blieben nur zwei Fragen: Wann fällt die 100-Punkte-Marke und mit welcher Leistung verabschiedet sich Allrounder Tim Stricker in seinem letzten Basketballspiel?
Vorweg, die 100-Punkte blieben den Hausherren verwehrt, weil die Grün-Weißen im gesamten Spielverlauf sehr viele einfache Punkte ab Brett liegen ließen und die letzten drei Spielminuten komplett in den Sand setzten. Die Mannschaft wollte am Ende zu viel und spielte nicht mehr so clever wie in den 37 Minuten zuvor und versuchte zu krampfhaft die magische 100-Punkte-Marke zu erreichen.
Tim Stricker machte sein bestes Saisonspiel. Immer wieder wurde er von seinen Mitspielern unter dem Korb in Szene gesetzt. Genau da fühlt sich der „Wühler“ Stricker am wohlsten. Dort wo es zur Sache geht, dort wo man kämpfen muss, dort wo der Kontakt gesucht wird. Das ist der Bereich des „Striker“, wie Stricker auch genannt wird und folgerichtig machte er auch dort die meisten seiner insgesamt 22 Punkte. Spielertrainer Ronnie Schmale bedauert den Abschied von Stricker: „Er wird uns fehlen. Tim ist eine Kämpfernatur und er hat die Mannschaft mit seiner Einstellung und Motivation immer mitgerissen. Es ist schade, dass er nächste Saison nicht mehr dabei ist“.
Zum Abschied gab es für Stricker, neben einen Kantersieg und den sechsten Tabellenplatz, als Dankeschön für sechs erfolgreiche Jahre sein Trikot mit der Nummer 4 als Andenken.

Nummer 4

Es spielten:
Schmischke (27 Punkte/6 Dreier), Stricker (22), Meichsner (19/1), Jung (14), Rath (8), Klippstein (5), Schmale (2), Widera-Trombach.

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