Triathlon-Verbandsliga: Sprint in Kleve

Nach dem Saisonauftakt der Triathlon Verbandsliga Süd in Hagen ging es ein Wochenende später zum zweiten Rennen, einem Sprint über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und einem abschließenden Lauf über 5 Kilometer. Als Besonderheit wartete diesmal der Wettkampf mit einem mobilen 25-Meter-Schwimmbecken auf, welches extra für den Wettkampf auf einem Platz aufgebaut wurde. Auch diesmal war die Konkurrenz stark besetzt, da noch immer Wettkämpfer aus höheren Ligen teilnehmen konnten. Somit wurde eine solide Platzierung im Mittelfeld anvisiert. Als Wettkämpfer für die SG Welper waren diesmal die Rookies Berthold Janzen und Nils Bobe am Start, zusammen mit den „alten Hasen“ Tilmann Dumke und Lorant Jeschina.

Es war klar, dass aufgrund der Leistungsdichte und der Kürze der Distanz jede Sekunde zählen würde, um eine gute Platzierung zu erreichen. Dementsprechend akribisch wurden der Wechselplatz eingerichtet und die Laufwege in der Wechselzone begutachtet, um später keine Sekunden bei den Wechseln, der so genannten vierten Disziplin, zu verlieren. Gestartet wurde in zwei Gruppen und aufgrund der Platzierung vom ersten Wettkampf in Hagen waren die Athleten der SG Welper in der ersten und somit schnelleren Startgruppe.

Das Schwimmen war aufgrund des Wellengangs und der Teilnehmerzahl in dem kleinen Schwimmbecken recht hektisch, das Radfahren auf dem flachen und windigen Parcours schwerer als gedacht und die finale Laufstrecke mit zwei Runden schneller vorbei als gedacht. So kam Lorant Jeschina als insgesamt 16. nach 59:31 Minuten (Schwimmen 7:12 Minuten, Radfahren 29:48 Minuten und Laufen 20:17 Minuten) ins Ziel gelaufen, kurz darauf Tilmann Dumke als 46. in 1:02:22 Stunde, gefolgt von Nils Bobe als 48. in 1:02:37 Stunde und Berthold Janzen als 52. in 1:04:14 Stunde, wobei gerade die Laufzeiten von Nils Bobe mit 19:06 Minuten und Berthold Janzen mit 18:49 Minuten hervorzuheben sind. Dass vom 16. bis zum 52. Platz keine fünf Minuten vergingen, zeigt die immense Leistungsdichte in der Verbandsliga Süd – Triathlon ist schon längst keine Sportart für Exoten, sondern als Sportart mit entsprechendem Leistungsprofil etabliert.

Die Platzierungen ergaben in der Endabrechnung den elften Platz von 18 Teams, somit wurde die Zielsetzung erreicht. Nun gilt es bei den kommenden beiden Wettkämpfen in Indeland und in Xanten weitere gute Platzierungen zu erzielen, um wieder eine solide Platzierung am Ende der Saison vorweisen zu können.

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