Überragender Start, knappes Finish: Welper gewinnt gegen Witten Baskets mit 63:61

In der letzten Partie des Jahres 2019 trafen mit SG Welper und Witten Baskets der Erstplatzierte und Zweitplatzierte der Kreisliga aufeinander. Welper wollte ungeschlagen bleiben, die Wittener den Rückstand auf die Tabellenführung verkürzen. Vor dem Spiel hatte Witten zwei Mal verloren.

Entscheidung am Ende

Die Entscheidung fiel ganz am Schluss, als es eng wurde. Viel enger als nötig -aus Welpers Sicht. Nach einer energischen Aufholjagd Wittens, vor allem mit einigen Punkten an der Freiwurflinie, war der Vorsprung Welpers in der letzten Spielminute auf sechs Punkte geschrumpft – 61:55.

Welper hatte zuvor das dritte Viertel mit 18:13 gewonnen und in den ersten Minuten des vierten Viertels den Vorsprung auf 15 Punkte herausgespielt. Doch dann ließ Welper in der Verteidigung nach, vielleicht auch etwas die Kraft des dieses Mal krankheitsbedingt kleinen Kaders. Jedoch hatte die Mannschaft es auch in der eigenen Hand: Sie traf aber wiedreholt nicht von der Freiwurflinie (in Viertel vier nur magere 2 von 9 Würfen).

Wichtige Punkte von Erlemann und Bartkus

Nachdem Welpers Center Manuel Erlemann direkt am Korb gepunktete hatte, verkürzte Witten (inkusive Bonus-Freiwurf wegen Foulspiels) um drei Punkte. In dieser Phase war es dann noch einmal Markus Bartkus der mit einem schönen Revers-Layup den Stand auf 63:58 stellte und letztlich den Sieg absicherte.

Welpers ließ in der Folge leider vier wichtige Punkte von der Freiwurflinie liegen, während Witten dagegen noch drei Punkte verbuchte, den Sieg Welpers aber mehr nicht verhinderte.

Welper mit furiosem ersten Viertel

Dabei war der Beginn des Spiels furios und ganz nach dem Geschmack Welpers: Nach fünf Minuten stand es 12:2, nach zehn Minuten 21:8. Viel besser konnte es nicht laufen.

Die harte Mann-Verteidigung setzte Witten fest, die gesamte Mannschaft ackerte und kämpfte. Besonders auf den Center-Positionen, auf denen Witten mehrere, größere Spieler aufbot, Welper in dieser Partie selbst aber nominell nur mit zwei Center auflief. Außerdem wichtig: Wittens Distanzschützen bekamen keine freien Würfe – auch dank der engen Bewachung von Welpers Max Antoni.

Vorne feuerte Welper aus allen Rohren. Besonders Aufbauspieler Markus Bartkus legte ein überragendes erstes Viertel hin: Fünf Drei-Punkte-Würfe fanden ihr Ziel und katapultierten die Grün-Weißen nach vorne.

Derart überrumpelt, sortierte Witten sich neu und stellte die eigene Verteidigung um. Im Ergebnis mit Erfolg. Zwar spielte Welper weiter gut und fand auch die freien Spieler, verwertete aber die Vorlagen zu wenig. Dadurch schmolz der Vorsprung bis zum Halbzeitstand von 27:20. Witten spielte sich in die Partie und zunehmend besser.

Nach der Halbzeit kam Welper mit Willen aus der Kabine, um ähnlich loszulegen wie am Anfang des Spiels. Dies gelang auch überwiegend – bis die Aufholjagd der Wittener begann.

SG Welper:
Sven Löschner (10 Punkte), Ronnie Schmale, Pascal Keiderling, Max Antoni (4), Manuel Erlemann (9), Jonas Köller (2), Max Rademacher (6), Noah Wilkowski, Markus Bartkus (28/ 7 „Dreier“), Timo Klippstein (4).

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