Triathleten unter den Top Ten beim Swim&Run

Auch die zehnte Auflage des Aquathlons war ein Erfolg, die Triahtlon-Abteilung ist zufrieden. Leider reichte es für die heimischen Sportler und die aus unseren Reihen nicht zum Sieg, aber dennoch für gute Platzierungen.

Voll war es im Becken vom Hallenbad Holthausen, und kurz nach dem Startschuss ging das Gerangel um die vorderen Plätze los. Nichts für Wellness-Schwimmer, denn beim Hattinger Swim&Run geht die Post ab. Die 126 Teilnehmer, die in den vier Wettkampfklassen an den Start gingen, waren wie immer ehrgeizig. “Wir haben nicht unbedingt mit so vielen Teilnehmern gerechnet, es gab aber noch einige Nachmeldungen”, freute sich Triathlon-Abteilungsleiter. Thomas Wagner. Präsident Wolfgang Zimmermann lobte das Event: “Ich bin begeistert, wenn man vor allem den Aufwand der Organisation sieht. Das ist schon enorm.”

Kolja Milobinski (li.) überholt Jens Sturm.

Kolja Milobinski (li.) überholt Jens Sturm und gewinnt später.

Bei der Zeitnahme war wie jedes Jahr Präzision gefragt. Bei der Reihenfolge der Teilnehmer, die auch vor dem Laufen eingehalten werden musste, und beim Zieleinlauf. Als das Jagdrennen eröffnet wurde, ging es Schlag auf Schlag. Die Ambitionen der erfahrenen und trainierten Triathleten waren hoch, sie hatten die Schwimmer im Visier, die im Becken klar die Nase vorn hatten. Und viele schafften es auch, diese zu überholen. Der Gewinner des Hauptlaufes, Kolja Milobinski von der TG Witten hängte seine Vorderleute alle ab, zuletzt schüttelte er Jens Sturm (SG Ruhr) von sich, der ihm bis zur vorletzen Runde noch tapfer paroli bot, dann aber kräftemäßig nicht mehr mithalten konnte. “Das Ding ist durch”, rief Milobinski seinen am Rand anfeuernden Kollegen in der letzten Runde zu, nachdem er auch schon zuvor durch geschickte Taktik das Tempo vorgab. Mit der Gesamtzeit von 24:34 Minuten stellte er allerdings keinen neuen Streckenrekord auf, obwohl er mit einer halben Minute Abstand als Erster die Ziellinie überquerte.

Schnellste Dame: Katrin Harnischmacher.

Schnellste Dame: Katrin Harnischmacher.

Wie er nutzten auch viele andere externe Triathleten den Swim&Run zur Vorbereitung auf die anstehende Triathlon-Saison. So auch die schnellste Dame, Katrin Harnischmacher, vom PV Triathlon Witten, die in der Bundesliga starten möchte. Sie hat vor allem beim Schwimmen ihre Qualitäten gezeigt und ließ dann Dana Volmerhaus und Stefanie Roskosch auf der Laufstrecke hinter sich. “Laufen ist eigentlich nicht meine Stärke”, sagte sie später, war aber froh, die beste weibliche Teilnehmerin zu sein. Denn zuvor hatte sie sich Gedanken gemacht, ob sie Dana Volmerhaus wohl die Stirn bieten könne.

Unsere eigenen Starter aus der Triathlon-Abteilung präsentierten sich ebenfalls sehr gut. Falko Döring (Schwimmen 7:18 Minuten, Laufen 19:25 Minuten) und Andreas Moch (Schwimmen 7:59 Minuten, Laufen 18:50 Minuten) gaben nach dem Rückstand im Becken vor allem auf der Laufstrecke ordentlich Gas. Sie überholten einige andere Starter, Andreas Moch machte so mit der zweitschnellsten Laufzeit hinter Gewinner Kolja Milobinski 20 Ränge gut, landete am Ende auf Platz sieben. Einen Platz hinter Döring, sie liefen kurz hintereinander durchs Ziel. Die Dritte im Bunde der SG-Triathleten, Anke Trilling, wurde insgesamt 29. und kam als sechste Dame ins Ziel, nachdem sie neun Konkurrenten überholte.

Andreas Moch und Stefanie Roskosch auf der Laufstrecke.

Andreas Moch und Stefanie Roskosch auf der Laufstrecke.

Laufszene, im Vordergrund Falko Döring.

Laufszene, im Vordergrund Falko Döring.

Die Ergebnisse gibt es auf der sparaten Internetseite des Hattinger Swim&Run. Dort sind auch die jüngeren Teilnehmer aufgelistet, die sich wacker geschlagen haben. Dabei sahen die heimischen und vor allem unsere Welperaner Sportler ganz gut aus!

Zu den Ergebissen und weiteren Bildern vom Schwimmen, Laufen und den Siegerehrungen geht es hier.

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