Triathleten schauen Sabine ins Auge

Berthold Janzen mit schnellem Schritt

Der zweite von drei Läufen der Winterlaufserie in Hamm war schon vor dem Start von der Erwartung auf das Sturmtief Sabine gekennzeichnet. Der Veranstalter hatte auf einige für Laufveranstaltungen übliche Aufbauten verzichtet, um Gefährdungen für Teilnehmer und Besucher zu vermeiden.
Auch in der Wettkampfbesprechung wurden die von Sabine bevorzugten Bereiche erwähnt. Janzen und Zoch, die diese Laufserie als Vorbereitung auf die IRONMAN Veranstaltungen in Frankfurt und Klagenfurt, fest ihren Trainingsplänen haben, waren allerdings nicht bereit Kompromisse einzugehen. Die sturmfeste Laufstrecke, die zu 90% über Deiche entlang der Lippe führt, sah nicht nach einer gefährlichen Angelegenheit aus. Im frühlingshaft warmen Stadionbereich gab Sabine nur gelegentlich zu erkennen, wie sie sich die Beteiligung an dem 15km Lauf mit über 800 Teilnehmern vorstellte.

Gleich nach der obligatorischen Stadionrunde ging es gegen den Wind, der durch die Bebauung auf den ersten 2km noch akzeptabel daher kam. Kaum auf dem Deich half Sabine mit einem arg kräftigen Schiebewind, den man eigentlich hätte genießen mögen. Doch mit jedem langausholenden Schritt wurde klar, was gleich nach dem Wendepunkt ab km 7,5 passieren würde. Die Laufstrecke führte über die Deiche zurück und Sabine zeigte den Unterschied zu dem absolut windstillen Rennen vor zwei Wochen und bließ einem den Spaß aus den Backen. Die Endzeiten von Janzen, mit 01:09:49, und Zoch, mit 01:14:01, führten jetzt nicht zur Unzufriedenheit, sind aber doch mehr in der Kategorie einzuordnen: „Ging schon mal schneller“. In den Platzierungen lag Janzen diesmal auf Platz 233 (234 vor zwei Wochen) und Zoch auf Platz 300 (436) von 872 Finishern (1082).

In der Serienwertung sind die Platzierungen etwas besser, in der Janzen an 163. Position (22. in AK) liegt und Zoch an 262. Position ( 17. in der AK). Die Aussichten, in dem letzten Lauf in zwei Wochen noch etwas Geschichte zu schreiben, können somit ganz real, als nicht existent bezeichnet werden.

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