Triathleten in der Abschluß-Tabelle auf Platz 6 der Verbandsliga

Christoph Kreutzenbeck beim Radaufstieg im Regen

Christoph Kreutzenbeck beim Radaufstieg im Regen

Beim Abschlußwettkampf der Triathlon-Verbandsliga in Xanten mußte leider das Schwimmen ausfallen, und zum zweiten Mal in dieser Saison wurde ein Duathlon absolviert (in Bonn mußte am Anfang der Saison das Schwimmen wegen des Rhein-Hochwassers abgesagt werden). In Xanten ging es daher über die Strecken 10 km Laufen, 40 km Radfahren und 5 km Laufen.

Wieder schlugen sich die Welperaner trotz widriger Bedingungen wacker, und landeten in der Tageswertung auf Platz 7 der 18 Mannschaften. Damit verteidigten sie in der Abschluß-Tabelle den 6. Rang.
Die Leistungen im einzelnen:
Andreas Moch: 12. in 2:09:22  (37:16 min – 1:11:19 h – 20:46 min)
Christoph Kreutzenbeck: 26. in 2:15:03 h (37:24 min – 1:15:50 h – 21:48 min)
Berthold Janzen: 35. in 2:17:52 h (38.30 min – 1:17:28 h – 21:53 min)
Tilmann Dumke: 45. in 2:22:33 h (42:15 min – 1:17:33 h – 22:44 min)

Im offenen Feld von Xanten waren noch zwei weitere Welperaner auf der Draxi.Distanz unterwegs (5 km – 17 km – 2,5 km). Hierbei erreichte Stefanie Fabian nach 1:13:55 h (24:13 min – 36:27 min – 13:13 min) Rang 33 aller Frauen (Platz 6 ihrer Alterklasse).

Bei den Männern wurde Ralf Klein in 1:09:43 h (22.54 min – 34:29 min – 12:19 min) 143. gesamt (30. AK).

 

Hier noch der Erlebnisbericht von Andi im Originalton:

“Am Sonntag, den 8.9. sollte in Xanten der letzte Triathlon der Verbandsliga Süd stattfinden. Schon im Vorfeld war klar, dass aus dem Triathlon ein Duathlon wird, da der See von Blaualgen befallen war. Für unsere doch sehr schwimmlastige Mannschaft nicht die besten Voraussetzungen. Als wir uns im Morgengrauen um 6:30 Uhr trafen, entlud sich gerade ein Gewitter der heftigsten Sorte über uns. Dankenswerterweise stellte Tillmann auch diesmal wieder den Dumke`schen Großraumtransporter zur Verfügung, der im Laufe der Saison quasi als Mannschaftsbus umfunktioniert wurde. Aufgrund der schier unglaubliche Wassermassen die da vom Himmel stürzten wurden wir schon beim Einladen der Räder klitschnass und jeder von uns fragte sich im Stillen, ob es wirklich eine so gute Idee ist bei diesen Sauwetter zu einem Wettkampf zu fahren. Im Auto liefen Gebläse und Heizung auf Hochtouren, sodass alsbald ein tropisches Klima herrschte.
Immerhin wird das Freizeitzentrum in Xanten als Südsee bezeichnet, da wollten wir uns im Vorfeld schon mal richtig einheizen. Leider hob das unsere Stimmung nicht wirklich, die schwankte zwischen depressiv bis schlecht gelaunt. In Xanten angekommen hatte sich die Wetterlage bei 13° C von Wolkenbruch auf Starkregen verbessert. In der Wechselzone haben wir uns dann bei strömenden Regen umgezogen, versuchten mit Plastiktüten zu retten, was eh nicht mehr zu retten war und bereiteten uns so auf den Start vor. Um 8:35 Uhr ging es dann endlich los, mit zwei Runden Laufen, was sich gemäß Veranstalter auf 9,6 km summierte. Christhoph und Berthold legten aufgrund der Kälte gleich mal los wie die Feuerwehr. Die Laufstrecke bestand im Wesentlichen aus Schottenwegen entlang des Blaualgensees –wie er von Tilmann getauft wurde– und stand teilweise knöcheltief unter Wasser. Andreas schloss nach rd. der Hälfte der Strecke zu Christoph auf, gemeinsam wurde in einem Pulk die zweite Runde absolviert, sodass nach 37:16 min die Wechselzone erreicht wurde. Berthold benötigte eine Minute länger, Tilmann schwang sich nach 42:15 min aufs Rad. Hier wurde es dann richtig fies. Radfahren im Regen macht einfach keinen Spaß, wenn es dazu noch kalt ist erst recht nicht. Aber das Jammern nütze ja auch nichts, schließlich ging es noch um Ligapunkte und so gab jeder sein Bestes. Blöderweise ist die Radstrecke in Xanten an Langeweile kaum zu überbieten. Eine topfebene Wendepunktstrecke ist 5 mal zu absolvieren. Ein paar Kilometer in eine Richtung, 180° Kehre, eine paar Kilometer zurück, 180° Kehre usw., dazu eine Zuschauerkulisse von vielleicht 20 Personen, die sich unter Regenschirme kauerte.
Glücklicherweise hatte sich der Starkregen zwischenzeitlich in einen Nieseregel gewandelt. Nach den 43 Kilometern auf dem Rad galt es abschließend 5 Kilometer zu Laufen, dabei konnte man sich wenigstens wieder aufwärmen. An der Reihenfolge noch dem ersten Lauf änderte sich bei uns vieren nichts mehr.

Die Einzelzeiten beim Radfahren waren 1:11:19, 1:15:50, 1:17:28 und 1:17:33 und beim Laufen 20:46, 21:48, 21:53 und 22:44. Klar ist, bei einem Triathlon hätte das Ergebnis ganz anders ausgesehen. Gerade bei den Offenwasser Schwimmstrecken mit 1.500 m sind Christoph und Tilmann ganz weit vorne dabei.
Letztendlich können wir daher mit dem siebten Rang in der Ligawertung zufrieden sein. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir direkt nach dem Zieleinlauf unsere klitschnassen aber wengistens noch sauberen Klamotten angezogen haben und uns schnellstmöglich wieder Richtung Hattingen aufgemacht haben. Die klimatischen Verhältnisse im Auto waren bedenklicher als auf der Hinfahrt, da jeder vor sich hin müffelte aber dafür war –aufgrund dessen, dass wir dem Wetter getrotzt hatten– die Stimmung besser. Selbstredend, dass am Nachmittag die Sonne raus kam.”

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