Torreiches Wochenende für unsere Fußballer

Zweite und Dritte schießen jeweils acht Buden. Die Erste trennt sich 3:3.

Erste Mannschaft

SV Phönix Bochum – SG Welper 3:3 (2:2)

Marc Michel traf doppelt. Foto: Hendrik Steimann

Mit Phönix trafen unsere Jungs auf einen Gegner, der sich in dieser Saison ebenfalls schon etwas mehr ausgerechnet hatte, aber derzeit auch nur im Mittelfeld festhängt. Durch das Unentschieden bleibt die Situation für beide unverändert. Einen Sieg verpasste die Elf von Thorsten Kastner, weil die Gastgeber sich im Verlauf des Spiels stärker zur Wehr setzten.

Die Bochumer taten sich zu Beginn des Spiels etwas schwerer, wodurch unsere Erste weniger Druck spührte. Sie nahm daher das Zepter in die Hand, wenn es um das Toreschießen ging. Trotz der Taktik, bei der Trainer Thorsten Kaster seine Jungs recht tief stehen ließ. Über die Flügel und die Mitte bauten unsere Jungs selbst Druck auf. Sidney Rast spielte einen Doppelpass mit Philipp Durek und steckte den Ball dann auf den startenden Tolga Dilek durch, der zur Führung traf.

Tolga Dilek an den ersten beiden Toren beteiligt

Auch am zweiten Tor war der Linksaußen beteiligt, als er mit seinem gewohnt harten Schuss den Phönix-Keeper dazu brachte, den Ball nicht zu kontrollieren. Er hielt den Ball zwar, aber der tropfte zurück ins Feld und der flinke Marc Michel war als Abstauber zur Stelle. Nach dem zweiten Tor wurden die Gegner allerdings stärker und rückte vor. Die tief stehenden Welperaner bekamen nun mehr Gegenwehr und kassieten selbst zwei Tore.

Musste frühzeitig duschen gehen: Levent Dalgic. Foto: Hendrik Steimann

Die zweite Halbzeit verlief laut Beschreibungen von Außenstehenden eher zerfahren. Viele Fouls stoppten den Spielfluss, weshalb sich einige Möglichkeiten per Standards ergaben. Einen Freistoß davon nutzte Phönix aus, eigentlich aus nicht sehr ausichtsreicher Position aus. Der Ball wurde auf Höhe der Mittellinie in den Strafraum geschlagen, war sehr lange in der Luft und wurde auf Höhe des zweiten Pfostens eingeköpft.

Letzter Höhepunkt ist ein Platzverweis

Doch auch Welper kam nochmal zu einer Chance durch Marc Michel der mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellte. Rast ging bis zur Grundlinie durch und legte den Ball in den Rückraum ab. Danach hatten beide Teams noch Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Doch es blieb beim Remis. Am Ende sah Levent Dalgic noch Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels.

Tore: 0:1 Tolga Dilek (20.), 0:2 Marc Michel (25.), 1:2 (34.), 2:2 (44.), 3:2 (59.), 3:3 Marc Michel (76.).
Welper: Hendrik Emberger, Alexander Kelch, Vaslint Postolli, Nikita Wirt (69. Mirco Heinzer), Danny Hustert, Philipp Durek, Levent Dalgic, Sidney Rast, Marc Michel, Tolga Dilek, Ibrahima Bojang.

Zweite Mannschaft

SG Welper II – FC Höntrop 8:5 (6:2)

Die Reserve ist weiter in Fahrt und lässt sich dabei erstmal nicht stoppen. Ein am Ende hoher Sieg hatte mit fünf Gegentoren allerdings ein paar Schönheitsfehler. Mit Platz fünf hält die Zweite den Anschluss an die Verfolgergruppe nach den Spitzenrängen. Die drittbeste Offensive der Liga hat erneut zugeschlagen und quasi in der ersten Halbzeit bereits den Weg zum Sieg geebnet. Ein anderes Gesicht zeigte Welper in den zweiten 45 Minuten.

Lennart Pothoff sogte wieder für Unruhe vor dem gegnerischen Tor. Foto: Hendrik Steimann

„Wir haben teilweise richtig klasse gespielt, mit nur einem Ballkontakt das Spiel schnell gemacht“, kommentierte Co-Trainer Dino Carrafiello. Durch einen Doppelpack von Nino Kamerhoff sowie je ein Tor von Florian Hoppen und Lennart Potthoff schien das Spiel nach einer halben Stunde schon entschieden. Höntrop traf zum Anschluss, ehe Potthoff die Vier-Tore-Führung wieder herstellte. Das gleiche Spiel dann nochmal, dieses Mal hielt Kamperhoff den Abstand gleich.

Team in zweiter Halbzeit wie ausgewechselt

Nach der Pause machte sich das Trainergespann dann aber doch erhebliche Sorgen. „Es war eine Kathastrophe. Die Abwehr war völlig durcheinander, das Mittelfeld kam nicht mehr mit zurück“, sagte Carrafiello. Das Team wirkte in der zweiten Halbzeit plötzlich wie ausgewechselt – obwohl es das war nicht wurde, nur zwei Wechsel gab es zum Seitenwechsel.

Doch auf dem Feld herrschte Unordnung auf grün-weißer Seite. „Die Positionen wurden nicht mehr gehalten, so kamen die Gegner bis auf zwei Tore heran“, erzählt Carrafiello. Denn für Welper traf Kamperhoff zunächst nur noch einmal. Nach einer hektischen Phase traf vorne der schnelle Nicklas Timon Teigelkamp. „Das war unser Glück, damit war der Deckel drauf. Gegen bessere Mannschaften können wir so natürlich nicht spielen“, gab Carrafiello zu.

Tore: 1:0, 2:0 Nino Kamperhoff (10., 15.), 3:0 Florian Hoppen (15.), 4:0 Lennart Potthoff (30.), 4:1 (35.), 5:1 Lennart Potthoff (35.), 5:2 (40.), 6:2 Nino Kamperhoff (40.), 6:3 (50.), 7:3 Nino Kamperhoff (53.), 7:4 (60.), 7:5 (65.), 8:5 Nicklas Timon Teigelkamp (80.).
Welper: Robin Lenz, Lars Sonnenschein (46. Robin Ramirez), Dennis Sonnenschein, Andreas Weutke, Tobias Wächter, Fabian Kohlmann, Philipp Strauß, Lennart Potthoff (46. Nicklas Timon Teigelkamp), Nino Kamperhoff, Florian Hoppen, André Knaut (60. Philip Marian Steegborn).

Dritte Mannschaft

SG Welper III – SV Waldesrand Linden II 8:0 (2:0)

Im Vergleich zur vergangenen Saison hat Trainer Carsten Straube die Offensive mit Sascha Vollmann unheimlich verstärkt. Denn er trifft und trifft und trifft. Vielleicht auch zwischendurch den Pfosten, aber egal, beim nächsten Mal in die Kugel dann eben wieder drin. Sechs Hütten hat die vorderste Spitze der Dritten am Sonntag gemacht.

Zwei Treffer gelangen Dominic Adolphs Silva. Foto: Hendrik Steimann

„Es ist ein absolut verdienter Sieg. Die Null stand, wir haben stark gestanden hinten und kaum eine vernünpftige Chance zugelassen“, freute sich Carsten Straube. Auch das Mittelfeld war wieder stärker besetzt, durch Aushilfe Leo Claus und die Varol-Brüder, die zuletzt fehlten. Vorne hatte Straube eben die Karte Vollmann, die er setzte. „Er ist einfach eine Bank. Er zeigt zudem seine Klasse, in dem er für die Hintermannschaft auch noch Tore auflegt“, lobte der Trainer. Ebenso wie die gesamte Mannschaft und auch die Einwechselspieler, die nach Betreten des Platzes mit 100 Prozent dabei waren.

Joker steuert zwei Tore bei

Einer von ihnen war Offensivspieler Dominic Adolphs Silva, der neben Vollmann auflief, aber keineswegs in seinem Schatten. „Er hat gut gearbeitet und ist unheimlich viel gelaufen. Dadurch stand er an Positionen, wo er normalerweise nicht gestanden hätte“, beschrieb Straube die Laufwege seines Schützlings. Straube hatte an der Seitenlinie so einen ruhigen Nachmittag. „Auf dem Platz war Ruhe, was auch wichtig ist, um ordentlich zu arbeiten, ohne Entscheidungen des Schiris zu kommentieren.“

Tore: 1:0, 2:0 Sascha Vollmann (15., 25.), 3:0, 4:0 Dominic Adolphs Silva (49., 70.), 5:0, 6:0, 7:0, 8:0 Sascha Vollmann (72., 77., 83., 88.).
Welper: Tim Hebestreit, Patrick Potthoff, Mehmet Yildirim, Deniz Caglar, Sergios Zosimidis (46. Dominic Adolphs Silva), Deniz Varol, Baris Gültepe, Hasan Varol, Leonard Claus, Umut Sardar (46. Joshua Ost), Sascha Vollmann.

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