Thorsten Kastner steigt im Sommer bei der SG Welper aus

Der Coach der Fußballer setzt sich auf eine andere Trainerbank – bei einem Liga-Konkurrenten.

Thorsten Kastner wechselt im Sommer zum TuS Heven. Foto: Hendrik Steimann

Die SG Welper und Trainer Thorsten Kastner gehen am Ende der Saison getrennte Wege. Der Coach hat ein Angebot vom TuS Heven erhalten und wird in der kommenden Spielzeit auf der Bank des Liga-Konkurrenten sitzen.

Kastner hatte zunächst überlegt, nach der Saison erstmal als Trainer aufzuhören. Beim TuS Heven ist Carsten Blankenagel Trainer, mit dem Kastner befreundet ist. Blankenagel fungiert ab der kommenden Saison als Sportlicher Leiter bei den Wittenern. „Er hat sich sehr um mich bemüht“, sagt Kastner, der dem Angebot zustimmte und Pläne in Witten hat. Mit Welper möchte er aber im Positiven auseinander gehen. „Ich wurde hier gut aufgenommen und fühle mich aktuell auch wohl im Verein“, sagt er.

Kastner möchte noch einiges erreichen

Mit zehn Punkten Rückstand zur Spitze rangiert unsere erste Mannschaft in der Bezirksliga derzeit auf Platz vier. Der Trainer möchte in der Rückrunde so viele Punkte wie möglich holen und bestenfalls auch noch mal in der Tabelle klettern. „Auch im Pokal möchte ich mit der Mannschaft so weit wie möglich kommen“, gibt er als Richtung vor. Er lobt den Verein, den er gut aufgestellt sieht, und auch die Zuschauer, denen er bis zum Sommer mit seiner Elf etwas bieten möchte. „Der Start in die Rückrunde ist beim Derby gegen den TuS Hattingen gelungen, nun wollen wir eine Serie starten“, so Kastner.

Dino Carrafiello bedauert das Ausscheiden vom Trainer. Foto: Hendrik Steimann

Der Fußball-Vorstand bedauert das Ausscheiden des Trainers, der zu Beginn der vergangenen Saison als Wunschkandidat an die Marxstraße geholt wurde. „Es ist natürlich sehr schade, dass Toddi uns verlässt. Nachdem ich mit ihm gesprochen habe, kann ich aber nachvollziehen, dass er die neue Herausforderung annimmt“, sagt Fußball-Geschäftsführer Dino Carrafiello, der von einer angenehmen Zusammenarbeit spricht. Wie auch der Trainer selbst. „Der Zeitpunkt der Entscheidung ist natürlich sehr unglücklich. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, einen neuen Trainer für die neue Saison vorstellen zu können, da Gespräche mit den Spielern anstehen und die natürlich wissen möchten, wer sie ab dem Sommer trainiert“, erklärt Carrafiello.

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