Schwimmnachwuchs absolviert NRW-Finale mit guten Leistungen

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft der Schwimmjugend traten für die SG Ruhr in Essen die weibliche C-Jugend sowie die männliche A-Jugend an. Die durch die Schwimmer der SG Welper verstärkten Teams schafften es zwar nicht aufs Treppchen, schwammen aber im oberen Mittelfeld mit.

Luzie Kindermann. Foto: Christoph Fries

Luzie Kindermann. Foto: Christoph Fries

Ein großes rotes Herz hatten sich die Mädchen der C-Jugend zur Siegerehrung auf ihre weißen T-Shirts gemalt. Dieses demonstrierte auch im Nachhinein noch den unbedingten Siegeswillen, den sie bereits auf den Bahnen zeigten und der den Wettkampf für sie und den eigenen Fans zu einem tollen Finale machte. Für dieses Finale war aus beiden Teams des erfolgreichen Südwestfalen-Endkampfs eine Mannschaft geformt worden. Das erwies sich als ein kluger Schachzug für weitere Leistungssteigerungen. So lag die 4x-100m-Freistilstaffel mit ihrer Zeit von 4:17,06 Minuten weniger als eine Sekunde über dem Vereinsrekord aus dem Jahr 2013. Insgesamt unterboten die Mädchen die Qualifikationszeit von 24:44,24 Minuten um 15 Sekunden auf 24:29,36 Minuten und zogen in einem spannenden Lauf bei der letzten Staffelentscheidung über 4x-100m-Lagen noch an der Mannschaft aus Gladbeck vorbei. So verbesserten sie sich vom Startplatz 6 auf einen tollen fünten Platz und ließen damit manche mitgliederstärkere Vereine weit hinter sich. Für die C-Jugend schwammen neben den Welperaner Wasserratten Johanna Fries, Lea Backhaus, Carla Pieper und Luzie Kindermann noch Julia Jasmin Schultz, Anna-Lena Hagemann (beide VfL Niederwenigern), sowie Elin Volke, Tabea Bremer und Lea Kerble (alle SG Ruhr e.V.).

Lasse Dumke. Foto: Christoph Fries

Lasse Dumke. Foto: Christoph Fries

Auch die männliche A-Jugend warf alle taktischen Überlegungen in diesem Finale über Bord. Um den vierten Platz zu verteidigen, musste jeder Schwimmer nicht nur an sein Limit gehen, sondern unbedingt noch etwas drauf legen, denn der TV Ratingen als direkter Verfolger lag nur rund sechs Sekunden hinter dem SG Ruhr-Team. Aber das gelang dem Team um SGW-Schwimmer Lasse Dumke mit seinen Kameraden Konstantin Babanis, Nicolas Kowalczyk, Louis Hartmann, Johannes Malz (alle SG Ruhr e.V.) ausgesprochen gut. Die Schwimmer verbesserten ihre Quali-Zeit von 21:32,09 Minuten auf 21:09,46 Minuten. Außer bei der 4x-100m-Bruststaffel lagen die Jungen bei den anderen vier Staffelentscheidungen nur wenige Sekunden über den Vereinsrekorden, wobei die ältesten Rekorde aus dem Jahr 2006 datieren.

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