Schwimmer lassen es bei Jugend-Mannschaftsmeisterschaften krachen

Einer der ganz großen Höhepunkte für die vielen Schwimmer der SG Ruhr war in diesem Jahr wieder einmal die DMS-J, eine Meisterschaft für Mannschaften der Jahrgänge 2005 bis 1996. Und doch war dieser Wettkampf wohl diesmal nochmal etwas ganz Besonderes.

Bei den Südwestfalen-Meisterschaften Ende September war die SG Ruhr mit insgesamt 13 Mannschaften angetreten und deckte damit alle Jugendklassen, teilweise sogar mehrfach ab. Für den NRW-Wettkampf qualifizierten sich die männliche und weibliche D-Jugend und darunter als Schwimmer der SG Welper Jonas Laar, Luzie Kindermann, Celina Schröder, Carla Pieper, Johanna Fries und Lea Backhaus. Die männliche B-Jugend um Lasse Dumke und Sven Clausmeyer verpasste das NRW-Finale um nur 68 Hundertstel. Auch für das weibliche Pendant um SG-Schwimmerin Tabea Recker war die Konkurrenz zu groß. Vordere Platzierungen erreichten mit der A-Jugend Jannik Recker und mit der C-Jugend Mika Dumke, Konstantin Koch und Robin Recker. Beide Teams waren auf Landesebene aber trotzdem nicht dabei. Die weibliche A-Jugend um Dana Volmerhaus qualifizierte sich dagegen souverän, genauso wie die weibliche C-Jugend, in der Lara Kindermann, Paula Schaan, Katharina Fries und Annika Brass die Welperaner in drei Staffeln vertraten.

Auf NRW-Ebene belegte die weibliche D-Jugend dann in 25:43,22 Minuten den fünften Platz. Durch ihren ungeheuren Siegeswillen holten unsere Mädels die nach der Qualifikation für das NRW-Finale mit 16 Sekunden vor ihr liegende Mannschaft der SG Oberhausen ein. Eine tolle Leistung!

Die A- und C-Jugend beim Bundesfinale in Freiburg.

Die A- und C-Jugend beim Bundesfinale in Freiburg. Fotos: Christoph Fries

Nicht weniger spannend verlief der Wettkampf für die weibliche A-Jugend auf der überbezirklichen Ebene. Nach dem  Südwestfalen-Finale (24:13,29 Minuten) steigerten sich die Schwimmerinnen beim NRW-Finale in Essen nochmal auf 23:48,46 Minuten und belegten Platz vier. Dabei gelang den 16- bis 17-jährigen Mädchen sogar ein Vereinsrekord über 4x100m-Brust in 5:24,81 Minuten. Noch größer aber war der Jubel nach Bekanntwerden der Teilnahme am Bundesfinale in Freiburg mit der sechsschnellsten Zeit. Und dort purzelte dann eine Bestzeit nach der anderen und trotz der nochmals um 24 Sekunden verbesserten Zeit auf 23:24,20 Minuten wurde es am Ende nur Platz sieben. Im Gepäck hatten die jungen Damen nochmals einen neuen Vereinsrekord der A-Jugend über 100m-Brust (5:20,61 Minuten) und die Erinnerung daran, dass es für einige die letzte Teilnahme am Bundesfinale einer DMS-Jugend war.

Weibliche A-Jugend.

Weibliche A-Jugend.

Die weibliche C-Jugend hinterließ bereits bei der Südwestfalen-Meisterschaft eine ordentliche Duftmarke. Die ersten beiden Staffeln zogen in den Endlauf ein, in dem sich die C1 mit über 50 Sekunden Vorsprung den Sieg sicherte (24:01,08 Minuten). Als zweitschnellste Mannschaft in NRW sicherte sie sich damit sogar eine mittlere Bahn im Finale in Essen bei den NRW-Meisterschaften. Dort verbesserten sich die Mädchen durch mehrere Vereinsrekorde der C-Staffeln und dem Vereinsrekord über 4x100m-Brust der offenen Klasse nochmals um acht Sekunden, und plötzlich war das geschehen, was vorher niemand zu träumen gewagt hatte: sie waren als siebtschnellste C-Jugend neben der weiblichen A-Jugend im Bundesfinale in Freiburg mit dabei. Angespornt von der lautstarken Kulisse und der Aussicht auf eine bessere Platzierung – ein Medaillenplatz war von vorneherein unerreichbar – gelang den Mädchen durch eine nochmalige Steigerung auf 23:46,47 Minuten der Sprung auf Platz sechs im Gesamtergebnis. Eine überragende Leistung, auf die der Verein stolz sein kann!

C2

C1

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