Ruhrtal-Express der SG Welper beim 24 Stunden Mountainbike Rennen am Alfsee

Beim 24 Stunden Mountainbike Rennen am Alfsee (Rieste) ging auch ein Team der SG Welper unter dem Namen Ruhrtal-Express an den Start.

Neben Andreas Gellesch und Jörg Hillebrand starteten Ralf Klein und Roland Jähn (MBC Bochum).

alfsee_2Wirkte die Strecke auf der Landkarte nach “eine lockere Runde um den See”, stellte sich spätestens bei der Streckenbesichtigung vor Ort heraus, dass die Organisatoren ganze Arbeit geleistet hatten.

Eine anspruchsvolle Strecke von knapp zwölf Kilometern galt es zu bewältigen. Dass diese nicht über glatten Asphalt führen würde, war zwar allen vorher klar; jedoch nicht, wie hoch der Anteil an Trails sein würde, Passagen also, die nicht als Weg ausgelegt sind, sondern im Fall der Wettkampfstrecke aus dem Deich bestehen sollte, auf dem der Bewuchs gemäht wurde. Hinzu kamen einige Schikanen, bei denen man auch im vermeintlich flachen Norden auf genügend Höhenmeter kommen sollte (knappe 180 pro Runde). Als zusätzliches Schmankerl bekamen die knapp 1000 Teilnehmer einige Brücken, Steilkurven und Rampen serviert, so dass neben der Kraft und Ausdauer auch die Konzentration der Athletinnen und Athleten permanent gefordert war.

Den Start für den Ruhrtal- Express machte Gellesch, der bei seinem ersten Einsatz sowohl mit dem Start-typischen Gedränge zu kämpfen hatte, als auch mit dem aufziehenden Gewitter inklusive Hagel-Schauer.

Nichtsdestotrotz konnte der vorher besprochene Wechsel Rhythmus  von jeweils zwei Runden pro Fahrer eingehalten werden und er schickte nach 93 Minuten Hillebrand auf die Strecke. Dieser profitierte von dem aufklarenden Wetter und konnte einige Plätze gut machen. Auch auf den nächsten Runden blieb das Wetter stabil und der Ruhrtal-Express rollte weiter.

Kartenbild

Ab 21:30 herrschte Licht-Pflicht auf der Strecke und Hillebrand war es, der als erster testen durfte, wie die Runde sich fahren lässt, wenn man nur noch wenig sieht. Mittlerweile aber hatten alle einige Runden in den Beinen und die Orientierung stellte keine zu große Hürde dar. Anders als die aufziehende Kälte und Feuchtigkeit, die insbesondere die  vom THW aufgebauten und ausgeleuchteten Brücken aus Metall zu einer gefährlichen Falle machte. Alle Fahrmanöver, die nicht “geradeaus-fahren” waren, hätten den Fahrern den sicheren Sturz eingebracht.

Auch mit dem Schlafmangel mussten die Fahrer nun kämpfen, sieben Grad Außentemperatur halfen jedoch allen beim schnellen Wach-Werden.

Kaum wurde es am Sonntag früh wieder heller sanken nun auch die Runden Zeiten. Klein, der bis dahin bereits die schnellste Runde des Teams gefahren hatte, konnte diese zwar nicht mehr unterbieten, konnte aber trotzdem wichtige Plätze für das Team gut machen.

Nachdem alle Team Mitglieder vier Durchläufe gefahren waren, und der Rundenzähler 32 Runden für das Team aus Hattingen zeigte galt es, diejenigen, die noch “Körner” hatten auf die Strecke zu schicken. Gellesch konnte an seine bisherige konstante Leistung anknüpfen und legte zum Abschluss seine zweit-schnellste Runde hin. Klein, der im Morgengrauen noch mit Ernährungs- Problemen zu kämpfen hatte, fühlte sich wieder fit und plante, das Rennen zu Ende zu fahren. Er beendete Runde 35 um 13:50. Da jedoch alle Runden die bis 14:00 gestartet sind, in die Wertung einfließen, stellte er seine Form noch einmal unter Beweis. Anstatt in die Wechselzone zu fahren, zog er an dieser vorbei und schloss eine dritte Runde an. Dies reichte zwar nicht mehr um die davor platzierten Teams zu überholen, festigte aber den Platz der Triathleten in der Gesamt-Wertung, die sich von Platz 57 auf 38 hocharbeiten konnten.

alfsee

Im Überblick:

Das Team Ruhrtal-Express war insgesamt 24:33:36 im Rennen. Die mittlere Zeit pro Runde waren 40:56, die schnellste Runde war nach 34:33 absolviert.

Im Gesamt Klassement belegten die Triathleten den Platz 38

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