Paddelspaß als Erinnerung

WAZ, Hattingen
18. Juli 2016, Lena Zaubzer

Die Ferienspaß-Teilnehmer der Kanu-Tour der SG Welper hatten Spaß auf und im Wasser. Der europäische Pass soll zum Weitermachen motivieren.

Auch wenn ihre Boote nicht gekentert sind: baden gegangen sind trotzdem alle Ferienspaß-Teilnehmer der Kanu-Tour von Hattingen bis Bochum-Dahlhausen. Am Samstag starteten 16 Kinder und sieben ehrenamtliche Betreuer mit Kanadiern und Kajaks am Bootshaus der SG Welper ihren Ausflug.
„Es war eine gute Tour heute, wir hatten optimales Kanuwetter“, berichtet Vereinsmitglied Uwe Kleinschmidt, der als Schlagmann mit an Bord war. Gemeinsam mit den anderen ehrenamtlich helfenden Mitgliedern macht er solche Kanu-Touren erst möglich. „Ohne die Helfer würde so ein Ausflug nicht klappen“, sagt Sohn Tobias Kleinschmidt, der das Amt des Jugendwarts bei der SG Welper von seinem Vater übernommen hat. Er betreut die Jugend im Verein und organisiert die jährlichen Jugendfahrten oder Veranstaltungen, wie diesen Kanu-Ausflug im Rahmen des Ferienspaßes.
T-Shirt KanuDie SG Welper bietet schon seit Anfang der 1980er Jahre diese Touren an. Sie finden jedes Jahr großen Zuspruch. „Sobald die FerienspaßFlyer im Umlauf sind, klingelt sofort das Telefon, und es kommen die ersten Anmeldungen“, erzählt Vereinsmitglied Ute Kleinschmidt.
Auch die Kinder sind begeistert vom Kanufahren. Emilia (11) ist schon im letzten Jahr mitgepaddelt. „Ich schwimme und fahre gerne Kanu.“ Am schwierigsten findet sie die Koordination. „Es ist wichtig, gleichzeitig zu paddeln, man muss als Team agieren.“ Uwe Kleinschmidt findet, dass das bei dieser Gruppe kein Problem war. „Die Boote waren heute sehr schnell unterwegs. Alle haben bis zum Ziel durchgehalten und mitgepaddelt.“
Freude gemacht hat die Tour auch Noah (9). „Ich habe Spaß am Kanu fahren. Letzten Sommer war ich oft mit Freunden oder meiner Familie auf dem Wasser.“ Dieses Mal hat er seinen Freund Leon (10) mitgenommen, der sofort von dem Vorschlag begeistert war. „Ich bin noch nie vorher Kanu gefahren, aber es hat mir sehr gut gefallen. Ich würde das immer wieder machen“, strahlt Leon. „Wenn das Wetter gut ist, möchte ich mit meiner Familie eine Tour machen.“
Zu den ehrenamtlichen Helfern zählt auch Christopher (15), der die Kanadier nebenher im Kajak begleitet hat. „Ich mache einfach zum Spaß mit, bin immer mindestens einmal in der Woche auf dem Wasser.“ Denn der Sport gehört schon seit jeher zu seinen Hobbys. „Manchmal paddle ich nach der Schule noch bis zur Isenburg und wieder zurück.“
Am besten haben allen die Bootsrutschen gefallen. Tobias Kleinschmidt weiß, dass das immer zu den Höhepunkten zählt. „Am Ende der Tour dürfen alle noch schwimmen gehen.“
In diesem Jahr erhält jeder Teilnehmer zum ersten Mal auch den europäischen Paddelpass in der Basis-Stufe. Den Pass gibt es außerdem noch in den Stufen eins bis fünf. „Wir hoffen, dass die Urkunde Motivation ist weiterzumachen und sich noch weiter zu steigern“, erklärt Tobias Kleinschmidt.

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