Neuigkeiten bei der SSV-Sitzung der Fachschaft Fußball

Bei der Fachschafts-Sitzung der Fußballer des Stadtsportverbandes wurde über den Jugendfußball gesprochen. Thema waren unter anderem auch Spielgemeinschaften und Zweitspielberechtigungen zwischen zwei Vereinen.

Hattingen hat mehrere Vereine mit einer Jugendfußball-Abteilung. Alle treffen sich in der Regel viermal im Jahr zu einer Sitzung der Fachschaft Fußball. Das erste Mal fand nun im Vereinsheim der SG Welper statt. Anwesende Vereine: SG Welper. Von keinem anderen Verein haben es Vertreter zur Sitzung geschafft. Nur Wolfgang Wasserloos, Georg Tietz und Dirk Bramkamp vom Stadtsportverband und drei Mitglieder des Jugendausschusses vom Fußballkreis Bochum gesellten sich noch dazu. Wasserloos und Tietz waren auch sichtilich verärgert über die mangelnde Resonanz seitens der Fußballvereine.

Themen standen dennoch auf der Tagesordnung. Etwa die Kreismeisterschaft im Jugendbereich im kommenden Jahr. Dafür muss noch ein Ausrichter gefunden werden. Alle drei Jahre ist Hattingen an der Reihe, da Bochum und Witten noch zum Fußballkreis Bochum zählen. Zuletzt war Hedefspor Hattingen Gastgeber. Für das erste Märzwochenende 2014 ist die nächste Kreismeisterschaft geplant.
Apropos Turniere: Der Kreis, dem der ausrichtende Verein angehört, stellt die Turnierordnung auf. Kreisexterne Vereine, die teilnehmen, müssen sich darüber informieren und die Regeln annehmen. Die können sich nämlich stark unterscheiden. “Wir weichen unsere Regeln auch nicht für andere auf”, sagt Thomas Harder, Vorsitzender des Jugendausschusses vom Bochumer Fußballkreis.

Ein Bereich, der auch nach strikten Vorgaben funktioniert, sind die Passbilder für die Spielerpässe. Es gab immer mal Probleme, da die Bilder nicht akzeptiert wurden. “Die Spieler müssen darauf klar identifizierbar sein”, betont Harder. In der Regel wird daher in dem Zeitraum von der G- bis zur A-Jugend auch dreimal ein neues Foto verlangt. Harder betrachtet es als eine Grundvorraussetzung, da Passbilder eine Basis der Ehrlichkeit bilden.
Ehrlich müssen auch die Eltern der Jugendspieler zu sich sein, wenn es um Emotionen am Spielfeldrand geht. Öfter vergreifen sich Angehörige der Spieler in der Wortwahl. “Emotionen sind okay. Aber keiner sollte dabei übertreiben, Beleidigungen dulden wir nicht und da unterstützen wir auch jeden Verein”, stellt Harder klar.
Die Kommunikation zwischen den Ansprechpartnern des Fußballkreises und denen des Vereins läuft in der Regel gut. Manchmal gibt es Probleme im E-Mail-Verkehr. Aber daran wird gearbeitet. “Ich muss auch sagen, dass ich innerhalb von 24 Stunden immer eine Antwort bekomme, wenn ich was wissen möchte”, lobt Michael Lenz, Jugendgeschäftsführer der SG Welper, die Kommunikation.

Bleibt noch ein Thema: Die geplanten Spielgemeinschaften durch die Kunstrasen-Kooperation zwischen dem TuS Blankenstein und der SG Welper.

Bleibt Thema: Die geplanten Spielgemeinschaften durch die Kunstrasen-Kooperation zwischen dem TuS Blankenstein und der SG Welper.

Kommunikation für eine Entscheidungsfindung muss es noch bei dem Thema Spielgemeinschaften geben. Bekanntlich kooperiert die SG Welper schon eine Zeit lang mit dem TuS Blankenstein im Jugendfußball. Durch den Kunstrasen wird die Kooperation weiter verstärkt und Spielgemeinschaften sind geplant. Bisher dürfen diese aber laut Regelwerk nicht aufsteigen. “Oft bestehen solche SG’s nur wenige Jahre und dann lösen sie sich wieder auf. Dadurch könnten andere Mannschaften um ihren Aufstieg gebracht werden”, sagt Harder. Auch Georg Tietz findet: “Dadurch entsteht eine Wettbewerbsverzerrung.” Er glaubt, das Interesse kann aber größer sein, wenn zwei Vereine eine Spielgemeinschaft bilden und dadurch schneller Erfolge einfahren könnne.
Ähnlich betrachten die Anwesenden die Situation bei Zweitspielberechtigungen, die seitens der SG Welper und dem TuS Blankenstein geplant sind. In diesem Bereich gibt es also noch Diskussionsstoff – eventuell kommt der ja bei dem Jugendtag des Kreises auf die Tagesordnung. Den richtet in diesem Jahr auch die SG Welper aus. Ende März werden circa 270 Vertreter aller dem Kreis angehörigen Vereine erwartet.

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