Michelle Pschuk und Lasse Dumke schwimmen mit internationalen Hochkarätern

Unsere beiden Schwimmer hatten sich für den hochdotierten Swimcup im niederländischen Eindhoven qualifiziert.

Olympiasieger, Welt- und Europameister aus 27 Ländern gehörten zum stark besetzten Teilnehmerfeld. Und mitten unter ihnen gaben sich Michelle Pschuk und Lasse Dumke die Ehre im Bcken. Ihre Konkurrenten waren keineswegs zum Spaß im technisch hochwertig ausgestatteten „Pieter van den Hoogeband Zwemstadion“. Denn dort konnten die niederländischen Topschwimmer das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, die Europameisterschaften in London und die Jugend-Europameisterschaften in Ungarn lösen.

Lasse Dumke und Michelle Pschuk vor dem Schwimmstadion in Eindhoven. Foto: Pschuck

Lasse Dumke und Michelle Pschuk vor dem Schwimmstadion in Eindhoven. Foto: Jutta Pschuk

Lasse Dumke startete zu ersten Mal unter seiner niederländischen Nationalität für die SG Ruhr. Er ging über seine Spezialstrecken 50-, 100- und 200-Meter-Rücken an drei verschiedenen Tagen an den Start. Nach dem Trainingslager auf Sizilien und trotz starker Erkältung gelang ihm im Vorlauf  über die 200-Meter-Rücken in der offenen Klasse in 2:08,41 Minuten für das B-Finale qualifizieren. Der Niederländische Schwimmverband hatte sich dazu entschieden, den Wettkampfplan genau wie in bei den Olympischen Spielen in Rio ablaufen zu lassen und erprobte das Schwimmen von Finalläufen in den späten Abendstunden. Im B-Finale erreichte Lasse Platz zwölf in 2:09,58 Minuten.

Am nächsten Wettkampftag erreichte er nach dem Vorlauf in 27,60 Sekunden über 50-Meter-Rücken erneut das B-Finale. Hier schaffte er Platz elf in 27,49 Sekunden. Damit stellte er nebenbei seinen eigenen Vereinsrekord ein. Bei den 100-Meter-Strecken wurde ein Halbfinale eingerichtet. In dieses schaffte es Lasse an seinem dritten Wettkamptag auch durch die 59,31 Sekunden im Vorlauf auf seiner Rückenstrecke – eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit und seinem Vereinsrekord. Abends fehlte ihm dann etwas Kraft, um sich noch einmal zu steigern. Er erreichte mit 59,43 Sekunden Platz zehn. Die niederländischen Pflichtzeiten für die JEM blieben für ihn dabei noch außer Reichweite.

Michelle Pschuk startete über die 100-Meter-Brust in Eindhoven. Sie lief dabei in absolut bestechender Form auf, was Mut für die Meisterschaften in den kommenden Monaten gibt. Im Vorlauf bewies sie ihr Talent und dabei sprang ein neuer Vereinsrekord heraus (1:13,01 Minute). Sie verbesserte damit die alte Bestmarke von Vereinskollegin Susanne Hock um 0,31 Sekunden. Auch Michelle qualifizierte sich mit dieser Zeit für das Halbfinale. Abends trumpfte sie erneut stark auf und verbesserte die Zeit aus dem Vorlauf noch mal um 0,20 Sekunden auf beeindruckende 1:12,81 Minute. Das reichte für Platz zwölf.

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