Lorant Jeschina gewinnt Sprint-Triathlon in Essen

Lorant auf dem Weg zur Radstrecke

Lorant auf dem Weg zur Radstrecke

Hier der persönliche Athleten-Bericht von Lorant Jeschina von den Triathleten der SG Welper:

Mittlerweile ist die Saison für die meisten Triathleten zu Ende, aber es gibt ja auch welche, die einfach nicht genug bekommen können…und zu denen gehöre ich wohl auch!

Nach dem erfolgreichen Start beim Liga- Wettkampf in Hückeswagen stand am nächsten Morgen ein Start beim 1000 Herzen Triathlon in Essen auf dem Programm. Zwar nur über die Sprintdistanz, aber die Beine waren vom Vortag noch müde genug…

Da es sich aber quasi um meine „Heimveranstaltung“ nur 5km von Zuhause handelte war ein Start quasi Pflicht, zudem hatte ich noch einige Staffeln gemeldet, bei denen ich als Schwimmer auch noch eine mitgestaltete. Der Zeitplan ließ das zu, ich hatte ausgerechnet, dass ich 30min Zeit zwischen Zieleinlauf von der Sprintdistanz bis zum Schwimmstart hätte- das sollte reichen um die 1,5km zwischen Laufziel und Schwimmstart wieder zurück zu joggen, den Neoprenanzug anzuziehen und wieder beim Startschuss im Wasser zu sein…

Der Sprinttriathlon war mit 500m Schwimmen in der Ruhr, 24 flachen Radkilometern und knapp 5km Laufen ausgeschrieben und ich erwischte einen guten Start und konnte mich recht schnell vom Rest des Feldes absetzen und als Erster aus dem Wasser steigen. Ein schneller Wechsel und schon ging es auf eine 8km lange Wendepunktstrecke, die man insgesamt 3x befahren musste. Die Beine waren zwar vom Vortag noch angeschlagen und ließen so nur 90% meiner normalen Leistung zu, aber trotzdem konnte ich sehen, dass ich meinen Vorsprung immer weiter ausbauen konnte und das war auch gut so, denn das Laufen ist ja meine schwächste Disziplin und die am Vortag absolvierten 20km trugen nicht zu schnellen Beinen bei…Es ging somit mal wieder darum den Vorsprung so lange es ging zu verteidigen und das gelang mir diesmal tatsächlich bis zur Ziellinie!

Nun musste ich nach einer kurzen Verschnaufpause wieder zum Schwimmstart zurück, dort in den Neoprenanzug rein und 5min später schwamm ich schon wieder in der Ruhr, zusammen mit anderen Staffelteilnehmern. Komischerweise kamen mir diesmal die 500m viel kürzer vor, das lag vielleicht aber daran, dass ich diesmal zumindest bis 100m vor dem Ausstieg noch Mitschwimmer hatte und mich mit denen auseinandersetzen musste, eventuell aber auch daran, dass ich zwischendurch mehrmals die Schwimmbrille ausleeren musste. Die letzten 100m riss ich mich nochmal zusammen, schwamm an den anderen vorbei und konnte somit- das zweite Mal an diesem Tag- das Wasser als Führender verlassen: Mission erfüllt!

Insgesamt war es natürlich anstrengend, aber ich wurde ich als Gesamtsieger der Sprintdistanz und Stadtmeister Essens geehrt und konnte somit erstmals die Saison als Einzelstarter auf dem Podium stehen. Und die Staffel belegte auch noch einen tollen 11ten Platz von 46 gestarteten Mannschaften.

Somit fiel das Fazit natürlich doch sehr positiv aus. Da sehnt man sich das Saisonende erst mal nicht herbei…

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