Aufklärungs-Lehrgang zur Sportabzeichen-Reform

Ein Vertreter des Landessportbund zeigte den Hattinger Sportabzeichen-Abnehmern die Erneuerungen durch die Umstellung des deutschen Sportabzeichens im Vereinsheim des TuS Hattingen auf.

Höher, schneller, weiter. Das sind die treffensten Schlagworte für die Reform des Sportabzeichens. Denn innerhalb von fünf Jahren hat sich eine Kommission Gedanken dazu gemacht. Die neuesten Erkenntnisse aus der Sportwissenschaft sind in die Leistungsanforderungen miteingeflossen. Die Leistungen werden künftig in drei Abstufungen unterteilt, in Bronze, Silber und in Gold. Die Medaillen-Vergabe richtet sich also nicht mehr nach der Wiederholungszahl.

Die neuen Abstufunfen sollen die Teilnehmer des Sportabzeichens dazu motivieren, sich regelmäßig zu bewegen und die eigenen Leistungen zu steigern. Wer Bronze erreicht hat, kann die Anforderungen für Silber ins Visier nehmen. Außerdem ist das Ziel auch nicht, das Sportabzeichen an einem einzigen Tag zu schaffen. Die ständige Bewegung steht im Vordergrund. Auch für Untrainierte soll es so einen Anreiz geben, sich sportlich zu betätigen.

Einige Disziplinen, die vorher abgenommen wurden, sind aus dem Leistungskatalog gestrichen worden. Dafür wurden neue eingeführt. Alles ist in vier Gruppen aufgeteilt, die die Motorik des menschlichen Körpers abdecken: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Das Schwimmen, das es bis 2012 noch als Einzelgruppe gab, muss nicht mehr in jedem Jahr abgelegt werden. Es gibt nun einen Schwimmnachweis, der alle fünf Jahre erneuert werden muss. Dafür ist der turnerische Bereich erweitert worden. So sollen Sportler aus diesem Bereich verstärkt angesprochen werden.

Eine Übersicht der neuen Leistungsanforderungen ist im [intlink id=”downloads” type=”page”]Download-Bereich[/intlink] eingestellt.

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