Lasse Dumke bringt zweimal Bronze aus Berlin mit

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auf Bundesebene nahmen einige unserer besten Schwimmer teil. Darunter auch der 16-Jährige, der über seine Rückenstrecken vorne mit dabei war und gleich vier Vereinsrekorde einstellte.

Lasse Dumke mit zwei Bronzemedaillen. Foto: Saskia Dumke

Stolz: Lasse Dumke mit seinen zwei Bronzemedaillen. Foto: Saskia Dumke

Lasse Dumke (Jahrgang 1998) startete zum fünften Mal in der deutschen Hauptstadt, um bei den Rennen auf höchstem deutschen Niveau die erste Medaille nach Hattingen mitzunehmen. Vor seinen beiden wichtigen Rennen über die Rückendisziplin, schwamm er über 50-Meter-Schmetterling 27,16 Sekunden. Der erste große Coup gelang ihm dann über 100-Meter-Rücken. Bereits im Vorlauf stellte er mit 59,10 Sekunden einen neuen Vereinsrekord auf und zog als Dritter ins Finale ein. Dort steigern sich bekanntlich die Schwimmer in der Regel noch einmal. Genauso wie Lasse Dumke selbst auch. Er hatte wie im Vorlauf eine gute Reaktionszeit und steigerte sich im Rennen, so dasss am Ende die noch einmal ein neuer Vereinsrekord von 58,80 heraussprang, der gleichzeitig die Bronzemedaille bedeutete. Durch die Zeit qualifizierte sich der Schwimmer als Zehnter zusätzlich für das offene Finale der Jahrgänge 1995 bis 1998.

Mit Ansage knackte Lasse Dumke über die 200-Meter-Lagen dann auch noch den Vereinsrekord von Mirko Opitz aus dem Jahre 2009. Er verbesserte im Vorlauf den Rekord um mehr als eine halbe Sekunde auf starke 2:13,43 Minuten. Für einen weiteren Rekord meisterste er die 200-Meter-Rücken in 2:08,41 Minuten, nachdem er ihn schon im Vorlauf geknackt hatte. Die Finalteilnahme pushte ihn noch einmal.

Das zweite Edelmetall gab’s dann über 50-Meter-Rücken. Der Rückenspezialist erreichte das Finale und schnitt dort wieder als drittschnellster Schwimmer ab. Natürlich verbesserte er auch dort den Vereinsrekord. Der neue Rekord steht nun bei 27,49 Sekunden. Bei dem 50-Meter-Rennen stimmte eben alles – die besten Voraussetzungen also um mit einer sauberen Technik und einer guten Reaktion in Richtung Bronzemedaille zu schwimmen.

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