Lasse Dumke bricht Vereinsrekorde bei Deutschen Meisterschaften

Der Schwimmer ist momentan in der Form seines Lebens und hat bei den Wettkämpfen in der Hauptstadt einmal mehr überzeugt.

Mitten im Feld der besten aus ganz Deutschland schwamm Lasse Dumke in Berlin. Medaillen waren weniger das Ziel als gute Zeiten, beziehungsweise Bestzeiten. Die sind im Schwimmen oft schnell zu erreichen, wenn das Training angetreten werden kann und die Motivation im Wettkampf da ist. So wie bei Lasse, der über 1500-Meter-Freistil den Vereinsrekord aus dem Jahr 2008, aufgestellt damals von Mirko Opitz, knackte. Gleich am ersten Wettkampftag schwamm der 17-Jährige die neue Bestmarke von 16:41,14 Minuten und damit sogar über zwölf Sekunden schneller als Miko Opitz vor acht Jahren. Insgesamt belegte Lasse damit Platz 28.

Hallenbad HolthausenDen zweiten Vereinsrekord und damit seinen eigenen brach Lasse am zweiten Tag über 50-Meter-Freistil. Nach der langen Strecke war er für die Sprintstrecke hochmotiviert und schlug nach 27,45 Sekunden am Beckenrand an. In der offenen Wertung bedeutete dies Platz 33. Da aller guten Dinge drei sind, verbesserte Lasse auch über 400-Meter-Freistil den Vereinsrekord von 2011, den Lukas Besser aufgestellt hatte. Der liegt nun bei 4:11,28 Minuten, Lasse belegte damit in der offenen Wertung Rang 41 bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften.

Nur ganz knapp über seinem eigenen Vereinsrekord lag er am dritten Wettkampftag beim Start über 200-Meter-Rücken. Nach einer sehr guten Zwischenzeit schlug er nach 2:08,45 Minuten an (Platz 22), war damit aber um vier Hundertstel langsamer als im vergangenen Jahr. Im Juni 2015 stellte er nämlich den Rekord von 2:08,41 selbst auf – ebenfalls bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Nur knapp verpasst hat der Schwimmer auch seinen eigenen Vereinsrekord über 100-Meter-Rücken. Als am vierten Tag seine Kräfte allmählich schwanden, schwamm er die Strecke trotzdem in Saisonbestleistung und zum ersten Mal in 2016 unter einer Minute. Die Zeit von 58,88 Sekunden lag acht Hundertstel über der Rekordmarke und bedeutete Rang 27.

Im Juni stehen die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften an. Vielleicht ja dann mit noch mehr Vereinsrekorden.

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