Kanuten stehen Spalier

Paddler Sebastian Möllmann wurde bei seiner Hochzeit von den Sportkollegen nach der Trauung aus der Kirche an der Burg geleitet.

Aus der Kirche an der Burg hindurch durch die Paddel-Gasse ging es für Kanute Sebastian Möllmann und seine Frau Nadine. Foto: Holger Niekamp

Aus der Kirche an der Burg hindurch durch die Paddel-Gasse ging es für Kanute Sebastian Möllmann und seine Frau Nadine. Fotos: Holger Niekamp

In Reih und Glied standen sie da und hatten natürlich ihre Paddel mit dabei. Was auch sonst? Ohne Paddel geht bei den Kanuten eben nichts, sie gehören zum Teil ihres Lebens. Und für Sebastian Möllmann gehörten sie auch zum Teil seiner Trauung. Denn einige Mitglieder der Kanu-Abteilung versammelten sich am Samstagnachmittag in Blankenstein vor der Kirche an der Burg und bildeten eine Gasse für das Brautpaar.

Sebastian und seine frisch gebackene Frau Nadine – die standesamtlich bereits schon vermählt waren – freuten sich über diese spontane Einlage und so schritten sie Hand in Hand und mit einem breiten Lächeln im Gesicht unter den aneinandergelehnten Paddeln hindurch. Auch wenn sich der glückliche Bräutigamm nicht zu der Aktion seiner Kameraden äußerte, merkte man ihm an, wie sehr er den Moment genoss.

Die Kanuten hatten übrigens vor ziemlich genau zwei Jahren bereits Bruder Martin einen gebührlichen Empfang bereitet, als dieser bei seinem erfolgreichen Weltrekord-Versuch nach sechs Tagen, zwölf Stunden und 53 Minuten von der Rhein-Quelle im schweizerischen Chur an der Mündung in Hoek van Holland ankam. Neben dem Sport zeichnet die Kanuten eben auch ihre Geselligkeit aus!

Kanuten stehen Spalier. Foto: Holger Niekamp

Geschafft: nachdem die Kanuten Spalier standen konnte die Feier beginnen.

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