Jecken erfreuen sich an klasse Programm

Am Samstagabend überzeugten unsere Gruppen wieder bei der Karnevalsfeier vor 300 Gästen. Das Programm war mit insgesamt zehn Auftritten reich bestückt und begeisterte die Jecken.

Wenn die Aula der Gesamtschule Welper bebt, läuft dort die Karnevalsfeier der SG Welper. Und die hatte es in diesem Jahr richtig in sich. Mit neun eigenen Nummern war das Programm so voll wie selten zuvor. Die Darbietungen unterschieden sich zudem auch und boten so eine sehr abwechslungsreiche Show für die rund 300 Gäste. Die waren hochzufrieden, jubelten ständig den Aktiven auf der Bühne zu und forderten fast immer eine Zugabe. Am Ende schlossen sie sich wieder der langen Polonäse an, die einmal quer durch die Aula – auch über die Bühne – führte.

Das Team der Hit-Mix-Company. Foto: Hendrik Steimann

Das Team der Hit-Mix-Company. Fotos: Hendrik Steimann

Wir sind ein Sportverein und haben uns mit dem Programm auch sehr sportlich präsentiert, weil alle Nummern aus Grundzügen von tänzerischen und turnerischen Elementen bestanden. Ordentlich Schwung war also drin und riss die Zuschauer mit. Unsere Jazztanz-Gruppen überzeugten ebenso wie eine gemischte Gruppe aus der Fußball-Abteilung und die Trommlergruppe. Perfekt unterstützt wurden die Auftritte von den Männern hinter der Technik, die mit wechselnden Lichteffekten das i-Tüpfelchen oben drauf setzten. Zur Live-Musik der Hit-Mix-Company gab es zudem später noch eine Lasershow.

Wie es sich für einen guten Gastgeber gehört, haben wir zu Beginn auch das Stadtprinzenpaar eingeladen und die flotte Gruppe der Ruhrölften engagiert, die ihre Karnevalsgarde präsentierte. Deren Tänzerin Linda gab sogar noch eine Extra-Einlage, die sie nur Tage vorher geübt hatte.

Durch den guten Einstieg unserer Gastgruppe waren unsere Vertreter erst recht motiviert und waren bei ihren Nummern nicht mehr zu stoppen. Sie begannen sogar, sich gegenseitig zu toppen. “Gibt es da noch eine Steigerung?”, fragte Moderator Achim Risse zwischendurch schon. Doch die kam mitunter zum Ende noch. Der Moderator war selbst verblüfft über das, was ihm und den Jecken geboten wurde. “Das war ein hartes Stück Arbeit. Das hat man denke ich von oben und unten gut gesehen”, lobte er.

Die jungen Jazztänzerinnen aus den Gruppen der Funkys und der Upstairs legten zunächst ruhig los und zeigten ihre ersten Choreographien zu kontrollierten Bewegungen auf allen Ebenen. Im Stehen, auf dem Boden und in der Luft. Für das Auge ein Genuss, um einen Eindruck zu bekommen, was Tanzen eigentlich alles ausdrücken kann. Danach präsentierten sie beide gemeinsam mit Turn-Abteilungsleiterin Elke Fuhrmann und SG-Vizepräsident Heinz-Werner Papenhoff eine 17 Minuten lange Choreo mit mehreren Clips aus der Welt von Gameboy und Nintendo sowie aus Filmen von Walt Disney. Die Tänzerinnen betraten verkleidet als Asterix und Obelix, Fred Feuerstein, Pokémon, Mogli und Balu, Paulchen Panther, die Schöne und das Biest oder Aladdin die Tanzfläche. Zwischendurch lief Elke Fuhrmann als Super Mario einen Hula-Hoop-Reifen um ihre Hüften kreisend über die Bühne, bevor sie die Wunderlampe fand und Heinz-Werner Papenhoff aus dem symbolischen Gameboy befreite. Witzig, flott, realistisch. Eine Idee, die das Programm bereicherte.

Einer der Höhepunkte des gelungenen Abends: Die Black Drummers. Foto: Hendrik Steimann

Einer der Höhepunkte des gelungenen Abends: Die Black Drummers.

Genauso wie die beiden Nummern der Fußballer, die zunächst als rockende Nonnen die Bühne betraten und zu “Sing Hallelujah” oder “It’s Raining Men” Gas gaben, wobei sie sogar pasende Regenschirme aufspannten. Dann traten sie zur einer Musikbox auf und präsentierten einen knapp 20-minütigen Medley aus verschiedenen Musikrichtungen. Mit Imitationen eines Gitarristen, der plötzlich zum Heavy-Metal-Bereich umschwenkte, mit einer perfekten Imitation einer Geigerin, die dazu noch sportlich einiges draufhatte, und mit der Inszenierung des Songs “We Will Rock You”, bei der nach und nach die Band ausflippte. Einen Medlay gab es auch noch von den Jazz Ladies, die zweimal als geschlossene Gruppe in der Blockformation ausrucksvolle Bewegungen zeigten und einmal zu Karel Gotts “Biene Maja” verschiedene Tanzeinlagen brachten.

Wer im Programm auch nicht fehlen durfte, waren die Black Drummers, die gewappnet mit ihren Stöcken wieder auf die großen Gymnastikbälle hämmerten. Auch sie hatten einen Medley vorbereitet und zeigten ihr “Best Of” aus den vergangenen Jahren mit Liedern wie “Waka Waka” oder “Gagnam Style”. Die nebelige Bühne gab der Gruppe noch einen zusätzlichen Effekt. Und die machte selbst so viel Tempo, dass der Schweiß von der Stirn tropfte. Natürlich auch zum Standard-Song “Played Alive”, der die Gäste noch mal erneut aufhorchen lies.

Der Karneval 2014 hat sich also jetzt schon gelohnt – für alle, die bei uns zu Gast oder selber aktiv waren. Allen Helfern und Mitwirkenden der Veranstaltung dankt der Vorstand für ihren unermüdlichen Einsatz! Und allen Jecken wünschen wir auch weiterhin noch ein paar närrische Tage!

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