Ironman 70.3 Erkner

Athletenbericht von Berthold Janzen

Berti auf der Laufstecke

Zum Ausklang der Triathlon-Saison verschlug es mich am 11. September nach Erkner. Dieser beschauliche Ort in Brandenburg, angrenzend an Berlin und relativ nah zur neuen E-Auto-Produktionsstätte des uneigennützigen Idealisten Elon Musk, lud zahlreiche Athleten zur Premiere des Ironman 70.3 ein. Premiere heißt in diesem Fall, dass der Wettkampf zum ersten Mal unter dem Logo von Ironman stattfinden sollte. In der Vergangenheit wurden bereits an gleicher Stelle unter lokaler Organisation und Schirmherrschaft Wettkämpfe durchgeführt.

Am Wettkampftag ließ sich der Wettergott nicht in die Karten schauen. Sonne und/oder Regen… alles schien möglich, 

Um Punkt 8 Uhr ging es dann los. Startschuss zum Schwimmen im trüben und 19 Grad kalten Dämeritzsee. Im mittlerweile üblichen Rolling Start wurden die Athleten auf die 1,9 Kilometer, die im Uhrzeigersinn in einer Runde absolviert werden mussten, ins Rennen geschickt.

Schwimmen zählt leider nicht zu meinen Stärken und entsprechend kam ich erst nach gut 41 Minuten aus dem Wasser. Jetzt ab in die Wechselzone und schnell aufs Rad.

Die Radstrecke führte hinaus in die Natur. Umgeben von Wäldern, kleinen Ortschaften und landwirtschaftlichen Flächen konnte bei ebener Strecke und in Aero-Position richtig in die Pedalen gedrückt werden. Ausgenommen davon war nur ein Teilstück von ca. 2 KM. Hier war laut Ansicht des Veranstalters eine riskante Zone, wo Überholverbot galt. Pech, wenn man in diesem Bereich zu einem (deutlich) langsameren Radfahrer aufschloss und dann nicht vorbeikommen konnte bzw. durfte… was bei mir leider der Fall war. Mittlerweile setzte auch leichter Regen ein, der glücklicherweise weder Sicherheit noch Geschwindigkeit nennenswert beeinflussen konnte.

Nach 2:25 Std. beendete ich die zweite Disziplin und erreichte erneut die Wechselzone. Der Radsplit mit einem Schnitt von 37 km/h war absolut in Ordnung.

Nun hieß es rein in die Laufschuhe und schauen ,was an Körnern für die 21,1 KM noch übrig ist. Drei flache Runden durch Erkner waren zurückzulegen. Langsam kam jetzt die Sonne zum Vorschein und zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke sorgten für gute Stimmung. So fand ich auch schnell meinen Rhythmus und konnte ziemlich konstant einen Schnitt von 5 Min./KM auf die Straße bringen. Entsprechend absolvierte ich den Halbmarathon in exakt 1:45 Std. und beendete den Wettkampf – bei jetzt strahlendem Sonnenschein – in 5:00:56 Std.

Fazit: Mit der Leistung bin ich absolut zufrieden, ich konnte in allen drei Disziplinen meine aktuelle Form abrufen. Klar wäre ich gerne eine Minute schneller gewesen, aber das trübt nicht den gelungenen Saisonabschluss. 

Hier die einzelnen Werte:

Schwimmen: 41:14 Min.

T1: 5:26 Min.

Radfahren: 2:25:20 Std.

T2: 3:57 Min.

Laufen: 1:45:00 Std.

Gesamt: 5:00:56 Std.

Platz M45: 62 (von 151)

Platz Gesamt: 507 (von 1.381)

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