Im Bubbleball quer über den Rasen

Unsere F3-Jugend (die neue E2) hat in der Sommerpause den Spaß ausprobiert. Dabei rückte der Fußball sogar in den Hintergrund.

Unsere Jugendfußballer beim Bubbleball auf dem Rasen. Foto: Jeanny Pollok
Unsere Jugendfußballer beim Bubbleball auf dem Rasen. Fotos: Jeanny Pollok

„Gummibären hüpfen hier und dort und überall. Sie sind für dich da, wenn du sie brauchst, das sind die Gummibären“, ertönt es aus der Musikanlage. Eine junge Dame stimmt unsere Nachwuchskicker auf ihr bevorstehendes Erlebnis ein. Denn sie werden selbst hüpfend über den Rasen fliegen, gewollt oder auch nicht – beim Bubbleball. Dem Spiel in einem überdimensionalen Plastikball, in dem Rumpf und Arme stecken. Und bei dem man in dem ulkig wirkenden Zustand auch noch versucht, gegen den Ball zu treten.

Lars und Phil im Bubbleball. Foto: Jeanny Pollok
Lars und Phil haben Spaß.

Das hat die F3-Jugend zum Saisonabschluss in den Sommerferien erlebt und sich damit mal ganz anders auf die Zeit in der nun anstehenden E2 vorbereitet. „Die Eltern von einem unserer Jungs haben die Bälle am Baldeneysee gesehen und sich eine Karte geben lassen. Keiner hat geahnt, dass sie so zeitnah zum Einsatz kommt“, erzählt Mutter und Betreuerin Jeanny Pollok zum Hintergrund. Da die Mannschaft eine Kasse führt, war am Ende der Saison genug Geld für den teuren Spaß übrig (185 Euro für zwei Stunden).

Eltern verzichten auf Bubbleballs

Der Rasenplatz war frei, dem Kicken auf die andere Art und Weise stand also nichts mehr im Weg – samt Picknick am Rande und nach dem Spiel. „Für die meisten Kinder war es das erste Mal in so einem Bubbleball“, sagt Jeanny Pollok. Sie und die anderen Eltern hätten selbst in größere Objekte hineinschlüpfen können, verzichteten aber. Denn die Kinder sollten etwas erleben, sich für die gute Saison zuvor belohnen.

Neben Fußball war bei den Kindern viel Rammen und Kullern angesagt. Foto: Jeanny Pollok
Neben Fußball war bei den Kindern viel Rammen und Kullern angesagt.

Doch das Fußballspiel in den Bällen war gar nicht so einfach. Vier gegen vier spielten – oder versuchten es zumindest. „Es war eher ein hilfloses Wanken und Geschubse“, gesteht die Betreuerin. Denn natürlich hatten die Jungs ordentlich Spaß dabei, sich zu rammen und standen dann auch mal kopfüber auf dem Rasen. „Wir mussten sie oft kurz anstupsen, damit sie wieder auf ihren Füßen stehen konnten“, erzählt Jeanny Pollok. Auch die Geschwister durften dann mal spielen und gegen die Väter gab’s später noch ein richtiges kleines Fußballspiel. Wer gewonnen hat? Was für eine Frage!

Die gesamte Mannschaft mit den Eltern beim Bubbleball. Foto: Jeanny Pollok
Die gesamte Mannschaft mit den Eltern.

So sahen unsere Fußballer in den Bällen aus (Video von Nadine Eser):


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