Fußballer sind neuer Stadtmeister

Im Finale der Hattinger Stadtmeisterschaft hat die Elf von Thorsten Kastner Platznachbar TuS Blankenstein mit 2:0 besiegt. Der Jubel viel dennoch verhalten aus.

Kapitän Nikolai Nehlson reckt den Pokal seiner Mannschaft entgegen. Fotos: Hendrik Steimann

Die Saison hat gerade erst begonnen, da gibt’s für unsere Fußballer schon den ersten Titel. Im Finale der Hattinger Stadtmeisterschaft hat sich unsere erste Mannschaft gegen den TuS Blankenstein durchgesetzt. In einem wenig spektakulären Spiel fielen zwei Tore für unsere Mannschaft, die damit den Pokal gewann.

Was zu Beginn des Turniers nicht danach aussah, hat sich nun doch erfüllt. Trainer Thorsten Kastner freute sich, denn für ihn war der Pokal schon ein Ziel. “Wenn man an einer Stadtmeisterschaft teilnimmt, sollte man auch den Titel im Blick haben”, betonte er. Für die Mannschaft sei der Sieg wichtig. “Wir hatten uns allerdings viel mehr vorgenommen, aber haben das Spiel eigentlich nur verwaltet. Das war ein bisschen enttäuschend”, so Kastner.

Start ins Turnier war eine Katastrophe

Said Benkarit schoss das erste Tor.

Im Rückblick bezeichnet Kastner den Start gegen Niederwenigern als eine Katastrophe. “Im Spiel gegen den TuS Hattingen haben wir dann ins Turnier gefunden”, sagt der Trainer. Gegen Niederbonsfeld lief es ebenfalls besser, so dass Welper es ins Endspiel schaffte. Dort bestimmte unsere Elf von Beginn an die Partie, wobei die Blankensteiner sich soweit gegen die Angriffe wehrten, wie es nur ging. Die erste Großchance durch Nikolai Nehlson blockte Blankensteins Yann Serres.

Das erste Tor fiel nach einem langen Ball von Maxim Osterhage auf den linken Flügel, wo Mirco Heinzer durchstartete. Er nahm den Ball sehr athletisch an und lief bis zur Grundlinie durch. Dort legte er die Kugel zurück auf Neuzugang Said Benkarit, der sie ins lange Eck schoss (14.). Bis zur Halbzeit lief Welper ein paar Mal ins Abseits. Benkarits Kopfball wurde vom Blankensteiner Keeper Kevin Klink entschärft und Nikita Wirt sowie Nehlson zielten zu hoch.

Trainer und Co-Trainer aus Zone verwiesen

Musste nach 75 Minuten vom Platz: Hakan Gültekin.

Auch nach dem Seitenwechsel scheiterten Benkrarit und Sidney Rast am TuS-Torhüter. Nach einem Schuss von Tolga Dilek landete der Ball fast im gegnerischen Tor, weil der Ball von Osterhages Hacke abgelenkt wurde. Doch das zweite Tor fiel erst in der 59. Minute nach einem schnellen Freistoß. Sidney Rast tankte sich auf der rechten Seite durch und legte den Ball auf Sascha Friedrich ab. Der ließ noch einen Verteidiger aussteigen eher er den Ball ins linke Toreck beförderte. Danach tat sich nicht mehr viel, drei Minuten vor Ende vergab Blankensteins Tobias Scholz noch eine Riesenchance zum möglichen Anschluss.

Die brisantesten Szenen waren die Gelb-Rote Karte gegen Hakan Gültekin sowie die Verweisung von Kastner und seinem Co-Trainer Daniel Gerling in den Zuschauerbereich. Alles jeweils grenzwertige Entscheidungen. Nach dem Abpfiff jubelte zunächst niemand ausgiebig, erst für einen kurzen Moment, als Kapitän Nehlson den Pokal in Richtung seiner Mannschaft hiefte. “Ein Titel tut dem Selbstbewusstsein immer gut, wir sollten nun auch mit breiter Brust in die Meisterschaft gehen”, sagte Kastner. Es gibt in seinen Augen noch Dinge, die im Training bis zum Ligastart aufgearbeitet werden müssen. “Unser Pressing hat mir noch nicht ganz so gut gefallen. Aber die Spieler bekommen jetzt auch drei Tage frei, damit sie mal regenerieren können”, kündigt Kastner an.

Die Mannschaft mit dem Pokal.

Weitere Bilder vom Finale gibt’s hier in einer Galerie (Fotos von Hendrik Steimann):

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