Fußballer haben eine neue Jugendleiterin

Nach jahrelangem Engagement hat Uli Brüning sein Amt an eine jüngere Nachfolgerin abgetreten. Mit Tanja Bohnenkamp kommt keine Unbekannte zur SG Welper.

Tanja Bohnenkamp ist die neue Jugendleiterin der Fußballer. Foto: Hendrik Steimann

Die neue Verantwortliche für die Nachwuchskicker bei der SG Welper hat eine grün-weiße Vergangenheit. Tanja Bohnenkamp ist in Welper groß geworden und hat bis zur D-Jugend selbst gegen den Ball an der Marxstraße getreten. Mit der E-Jugend wurde sie sogar Meister. „Das war eine tolle Zeit“, erinnert sie sich. Über 25 Jahre lang war sie Mitglied im Verein, nun ist sie es wieder.

Dazwischen war sie in der Mädchenmannschaft beim SC Weitmar 45 aktiv und hat bei der DJK Adler Dahlhausen im Jugend- und Seniorenbereich mitgearbeitet, ehe sie im Fußballkreis Bochum einstieg. Dort ist sie aktuell Staffelleiterin für die Mini-Kicker. „Dafür muss ich einem Verein im Kreis angeschlossen sein“, erklärt die 44-Jährige.

Zweite Jugendleiterin nach Brunhilde Neumann

„Wir bedanken uns bei Ulrich für die langjährige, gute Zusammenarbeit. Tanja wünschen wir viel Erfolg in der Jugendarbeit“, sagte Fußball-Abteilungsleiter Wolfgang Wortmann zum Führungswechsel. Tanja Bohnenkamp ist nun die zweite Jugendleiterin der Fußballer nach Brunhilde Neumann, die in den 70er-Jahren die Geschicke der Jugendabteilung mit großem Erfolg leitete.

Wortmann, der übrigens Patenonkel des neuen Gesichts ist, freut sich: „Mit ihrem Wissen hoffen wir als SG Welper, dass die Jugendarbeit für die Zukunft noch bessere Früchte trägt. Denn ohne eine vernünftige Jugendarbeit ist ein Verein über kurz oder lang nicht existenzfähig.“

Zwei junge Stellvertreter an der Seite

Nico Niedereichholz (l.) und Michelle Lenz (r.) sind die Stellvertreter von Tanja Bohnenkamp. Foto: Hendrik Steimann

Die neue Jugendleiterin hat zudem zwei Stellvertreter an ihrer Seite. Dies sind mit Michelle Lenz und Nico Niedereichholz zwei aktuelle Jugendtrainer (F1- und D-Jugend), denen die Jugendarbeit am Herzen liegt und die beide selbst noch nah bzw. im Jugendalter sind. Sie wollen etwas für ihren Verein tun, bei dem sie das Kicken gelernt haben und nun selbst die Entwicklung des Nachwuchses verantworten.

Der Jugendfußball hat eine große Bedeutung für die Zukunft eines Kickers. „Das Wichtigste ist, dass die Kinder und Jugendlichen Spaß am Spielen haben oder bekommen. Schwierig ist, dass es immer weniger Trainer und Betreuer gibt, die ihr Engagement ehrenamtlich machen wollen. Es bedeutet eine große Verantwortung und ist dazu noch sehr zeitintensiv“, schildert die erfahrene Fußballfunktionärin. Konkrete Ziele hat sie sich dagegen noch nicht gesteckt.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://sgwelper.de/fussballer-haben-eine-neue-jugendleiterin/