Fußball kompakt: Erste siegt hoch, Zweite verliert

Nur erste und zweite Mannschaft waren am Sonntag im Einsatz. Dabei hätten die Ergebnisse unterschiedlicher nicht sein können. Dem Kantersieg der Ersten steht die hohe Niederlage der Zweiten gegenüber.

Erste Mannschaft

SG Welper – TuRa Rüdinghausen 7:0 (2:0)

Im Endeffekt war es eine Demonstration von gutem Fußball, die unsere Erste heute ablieferte. Mit viel Disziplin, auch Geduld und Effizienz in den Momenten der Torchancen hatte Rüdinghausen beim 7:0-Sieg keine Chance.

Nicolai Nehlson.

Kapitän Nikolai Nehlson war der Matchwinner mit vier Treffern.

Co-Trainer Daniel Gerling stand heute alleine an der Seitenlinie, da Wolfgang Westerkamp verhindert war. Doch eigentlich brauchte er die Mannschaft kaum zu coachen, da sie von alleine funktionierte. Sie kam mit den Hinweisen aus der Ansprache vor dem Spiel wunderbar klar und ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen. Da Rüdinghausen wie viele der Gegner sehr defensiv gegen Welper aufgestellt sind, ergeben sich die Torchancen erst, wenn sie ordentlich herausgespielt werden. Das machten unsere Jungs. In der ersten Halbzeit setzte Kapitän Nikolai Nehlson die ersten beiden Ausrufezeichen, als er per Fuß und per Kopf traf.

“Wir haben den Ball danach weiter laufen lassen, über viele Stationen gespielt und auch eine Weile hinten herum, wenn sich mal keine Lücke auftat. Das war richtig gut, ich kann heute überhaupt nicht meckern”, sagte Gerling. Er war mit jedem eingesetzten Spieler zufrieden. Nachdem Nehlson den Hattrick vom Punkt aus erzielte, fielen danach alle Treffer aus dem Spiel heraus. Oft stieß Welper über die Außen in das Zentrum und es würde für die Wittener Hintermannschaft gefährlich. 20 Minuten vor dem Abpfiff waren die Gegner K.O. und gingen nicht mehr richtig in die Zweikämpfe. “Dann sind für uns natürlich noch ein paar Tore gefallen, einige Chancen haben wir noch liegen lassen”, so Gerling.

Der eingewechselte Maxim Osterhage traf in der 75. Minute und eröffnete damit das Schlussfeuer der Welperaner im Spiel. Der nächste Joker der stach, war Sidney Rast (78.). Und auch dem dritten Einwechselspieler war ein Tor vorbehalten: Oliver Triestram. Dennoch stellte einer heute alle anderen in den Schatten – nimmt man nur mal die Tore an sich als Kriterium. Denn Nicolai Nehlson traf sogar noch ein viertes Mal und stahl den anderen Angreifern damit die Show. Dadurch steht er nun in der internen Torjägerliste an erste Stelle.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Nikolai Nehlson (21., 27., 61./FE), 4:0 Maxim Osterhage (75.), 5:0 Sidney Rst (78.), 6:0 Oliver Triestram (81.), 7:0 Nikolai Nehlson (86.).
Welper: Daniel Paries, Leonard Claus, Mirco Heinzer, Jakob Bergheim, Tolga Dilek (67. Oliver Triestram), Nikolai Nehlson, Nikita Wirt, Levent Dalgic (51. Maxim Osterhage), Philipp Durek (63. Sidney Rast), Nico Rother, Florian Pemöller.

Zweite Mannschaft

SG Welper II – SG Wattenscheid 09 II 0:5 (0:2)

Erst gut mitgehalten und sogar große Chancen gehabt, dann aber gescheitert. So könnte man den Auftritt unserer Zweiten gegen die Gäste aus Wattenscheid zusammenfassen. Bei der 0:5-Niederlage war aber erst nach einer Stunde klar, dass sich der vermeintliche Favorit auch keine Blöße geben wird.

Marcus Schmitz.

Marcus Schmitz hatte erst eine gute Chance, sah dann aber Gelb-Rot..

“Was wir uns vorgenommen hatten, hat bis zum zweiten Gegentor gut funktioniert”, beschrieb Trainer Dennis Sonnenschein die taktische Disziplin seiner Mannschaft. Innerhalb von fünf Minuten lag Welper aber doppelt in Rückstand und hatte ab dann ein schwieriges Spiel. Unerwartet drängten unsere Jungs aber vor das Gehäuse der Bochumer. Dabei vergaben Marcus Schmitz und Marcel Voß allerdings zwei Riesenmöglichkeiten, den Spielstand zu egalisieren. “Die Bälle kratzt der gegnerische Torwart irgendwie von der Linie. Das war unheimlich”, kommentierte Sonnenschein. Zudem verschoss Matthis Henke einen Strafstoß.

Doch Welper behielt zunächst die Oberhand, auch nachdem Schmitz nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Doch die Wattenscheider agierten cleverer, legten nach einer Stunde das dritte Tor nach und bestimmten ab dann die restliche Partie. “Danach hat bei uns einfach nichts mehr zusammengepasst”, haderte Sonnenschein. So kassierte sein Team in der Schlussviertelstunde noch zwei weitere Gegentore.

Tore: 0:1 (22.), 0:2 (27.), 0:3 (60.), 0:4 (75.), 0:5 (90.).
Welper: Robin Lenz, Tim Timpe, Thorsten Krause, Mehmet Yildirim (76. Tobias Wächter), Marcel da Silva (85. Christian Thamm), Marius Stratmann (36. Daniel Zukowski), Marcel Voß, Andreas Weutke, Evripidis Tselkos, Marcus Schmitz, Matthis Henke.

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