Fußball kompakt: Bezirksliga-Aufstieg endgültig durch

Unsere Erste steht am Ziel: sie steigt als Meister der Kreisliga auf uns misst sich nächste Saison mit Teams auf Bezirksebene. Auch die dritte Mannschaft hat weiterhin Chancen, in die Kreisliga B aufzusteigen.

Erste Mannschaft

Die Spieler der Ersten feiern nach dem feststehenden Aufstieg. Foto: Claudia Nehlson

SV Herbede II – SG Welper 1:7 (0:4)

Jetzt ist es amtlich: Die SG Welper ist zurück in der Bezirksliga! Das lang ersehnte Ziel ist erreicht. Endgültig wurde die Entscheidung durch die klare 7:1-Vorstellung gegen den SV Herbede II. Nach dem Abpfiff feierten Spieler und Trainer mit ein paar Bier-, Sekt- und Coladuschen vor den Kabinen. Die Aufstiegsshirts haben einiges abbekommen.

Jetzt nimmt es auch Meistertrainer Wolfgang Westerkamp lockerer und gibt zu: “Es war ja schon länger klar, dass wir es schaffen. Wir wollten das Spiel aber trotzdem Ernst nehmen und den Zuschauern Freude mitgeben.” Das klappte prima. Schon nach zehn Minuten lag Welper vorne. Florian Pemöller nutzte einen von der Herbeder Mauer abgeprallten Freistoß von Sidney Rast, den er aus 20 Metern genau in den Winkel drosch.

Gegentor nach Fehlerkette in zweiter Halbzeit

Mit vielen guten Spielzügen ging es in der ersten Halbzeit weiter, Rast traf dabei noch zweimal und Nikolai Nehlson per Elfmeter. In der zweiten Halbzeit spielte die Erste ganz souverän die Partie herunter. Bei dem Gegentor leistete sie den Herbedern noch reichtlich Schützenhilfe. “Es resultierte aus drei nacheinander folgenden Fehlern unsererseits”, nahm Westerkamp den Treffer diesmal mit einem Schmunzeln hin.

Als klarer Favorit ist die Erste in dieser Saison gestartet und stellte das auch unter Beweis. “Es war bis zur Winterpause sehr souverän, was wir gespielt haben”, erinnert sich Westerkamp. Den kleinen Durchhänger in der Rückrunde hat seine Mannschaft “eindrucksvoll überstanden und ist aus dem Loch zurückgekehrt.” Am Ende hat die erste das gezeigt, was sie ausmacht: Qualität. Mit der gehört sie mindestens in die Bezirksliga.

Tore: 0:1 Florian Pemöller (10.), 0:2 Sidney Rast (17.), 0:3 Nikolai Nehlson (FE/22.), 0:4 Sidney Rast (39.), 0:5 Hasan Varol (54.), 0:6 Nikolai Nehlson (64.), 1:6 (74.), 1:7 Florian Pemöller (83.).
Welper: David von Hagen, Nico Walschburger (46. Levent Dalgic), Maxim Osterhage, Florian Pemöller, Mirco Heinzer, Jakob Bergheim, Nikita Wirt (46. Hakan Gültekin), Hasan Varol, Sindey Rast, Tolga Dilek (63. Filipp Andreew), Nikolai Nehlson.

Stimmen zum Aufstieg

Wolfgang Westerkamp.

Wolfgang Westerkamp (Trainer):
“Ich bin froh, dass wir den Aufstieg geschafft haben, den wir mit aller Kraft wollten. Wir haben zuletzt die Leichtigkeit wiedergefunden, die uns in der Hinrunde ausgezeichnet hat. In der Bezirksliga erwartet und aber eine andere Situation. In der Kreisliga konnten wir uns durch das Talent des Einzelnen ganz klar absetzen. Die Saison ist aber noch nicht zuende, es steht ja noch das letzte Spiel gegen Blankenstein an. Dann bin ich froh, wenn die Saison vorbei ist. Danach wollen wir feiern. Die Spieler haben sich das verdient.”

Nikolai Nehlson (Kapitän, Stürmer):
“Der Aufstieg in die Bezirksliga ist total verdient und wir sind nun richtig glücklich. Das Team und alle drum herum haben über die komplette Saison eine super Leistung erbracht. Ich freue mich, ein Teil dieses Teams zu sein und bin als Kapitän sehr stolz darauf, was wir erreicht haben. Obwohl uns die Meisterschaft nach dem Spitzenspiel gegen Annen so gut die klar war, haben wir uns nun nach dem Spiel gegen Herbede sehr gefreut. Es ist offiziell und die Saison nimmt für uns ein Ende.”

Maxim Osterhage.

Maxim Osterhage (Innenverteidiger):
“Unser Ziel war von Anfang an der Aufstieg. Dieses Ziel haben wir erreicht. Meiner Meinung nach verdient und wir sind als Team sehr stolz drauf und freuen uns auf die nächste Saison in der Bezirksliga. Dieser verdiente Erfolg gebührt aber nicht nur der Mannschaft sondern auch allen anderen Verantwortlichen von der SG Welper. Als Spieler kann man sich nur glücklich schätzen, einen solchen Vorstand und Sponsor im Rücken zu haben. Ohne deren Arbeit und Engangemant für die Mannschaft wäre dies nicht möglich gewesen.

Wir wollen die Saison natürlich souverän zuende spielen und gerade im Derby gegen Blankenstein nochmal vor heimischen Publikum zeigen, was wir können und uns vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Dafür, dass wir Anfang der Saison durch viele neue Spieler einen sehr großen Umbruch hatten, musste kaum was zusammenwachsen. Viele kannten sich noch aus der gemeinsamen Jugend und es hat von Anfang an wieder wie die Faust aufs Auge gepasst. Für die neue Saison ist ebenfalls unser Ziel oben mitzuspielen. Ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden.”

Philipp Durek (Außenspieler):

“Wir sind zum Auswärtsspiel gefahren mit der Absicht, die letzten nötigen Punkte zu holen und den Aufstieg damit perfekt zu machen. Dafür haben wir die gesamte Vorbereitung und Saison gearbeitet, demnach ist die Freude nach dem Sieg groß und wir sind in der Stimmung zum Feiern.”

Dino Carrafiello (Geschäftsführer):
Ohne überheblich zu klingen, haben wir die Meisterschaft mit diesem Kader erwartet. Wir sind auch nicht nervös geworden, als wir ein paar Punkte abgegeben haben, sondern haben die Ruhe behalten. Wir natürlich froh, dass sich die gesamte Arbeit gelohnt hat und planen nun die neue Saison.”

 

Dritte Mannschaft

DJK Märkisch Hattingen III – SG Welper III 2:7 (0:2)

Unsere Dritte hatte am Sonntag ein Auswärtsspiel auf eigenem Platz. Denn da der Platz in der Behrenbeck geperrt war, konnte dort die Kreisliga-Begegnung nicht staffinden. So konnte die Elf von Carsten Straube auf dem gewohnten Kunstrasen spielen. Dort schoss sie einen souveränen Sieg heraus und ist die gefährlichste Mannschaft in der Liga, mit 88 Toren.

Straube war zufrieden mit dem, was seine Mannschaft auf dem Platz zeigte. Er sah sich und seine Elf einer sehr defensiv eingestellten Mannschaft gegenüber. Der Schießbude der Liga mit nun 148 Gegentoren. Abgeschlagen steht die Dritte von Märkisch am Tabellenende – mit Ausnahme von der SG Hill Hattingen II, die zurückgezogen wurde. Da sich in der Saison herumgesprochen hat, wie gefährlich unsere Stürmer sein können, entschied sich der Gegner lieber nicht für ein offenes Spiel.

Arber Zeneli leitete das letzte Welperaner Tor mit einer artistischen Einlage ein. Foto: Andreas Mrosek

Viele Spieler kommen zum Einsatz

Das kam der Straube-Elf zwar nicht so ganz entgegen, da die Räume eng waren. Doch sie löste es im Verlaufe der Partie gut und machte die Tore, die sie auf dem dritten Platz und im Spitzenquartett der Kreisliga C halten – Waldesrand Linden II werden nämlich die drei Punkte vom Sonntag wieder abgezogen, weil fünf Spieler aus der ersten Mannschaft eingesetzt wurden. Und dazu hat Straube nicht nur die besten Spieler eingesetzt, sondern viel, die nicht so häufig in der Spielzeit zum Zuge kamen. “Alle haben es gut gemacht”, lobte der Trainer.

Trotz, dass es schwierig war, freute sich die Dritte über sieben Treffer. „Das siebte Tor leitete der überragend aufspielende Bierwart Arber Zeneli mit einer artistischen Einlage auf Höhe der Mittellinie ein. Paul Grams setzte dann den Schlusspunkt. Das Gegentor in der Nachspielzeit war nur noch Makulatur“ schilderte Straube und warf gleich drei Euro ins Phrasenschwein.

Tore: 0:1 Robin Neuhaus (7.), 0:2 Fabio Rampin (30.), 0:3 Dominik Elbe (46.), 0:4 Nico Breitbarth (60.), 1:4 (63.), 1:5, 1:6 Robin Pollap (75., 78.), 1:7 Paul Grams (88.), 2:7 (90. + 1).
Welper: Tim Hebestreit, Marco Schmidt, Paul Grams, Patrick Potthoff, Fabio Rampin, Nico Breitbarth, Robin Neuhaus, Alexander Große (37. Joshua Ost), Arber Zeneli (46. Dominik Elbe), Rino di Rosa (46. Robin Pollap), Deniz Varol.

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