Erste Damen wollen in zweiter Bundesliga Führung verteidigen

Die erste Damenmannschaft der SG Ruhr steht nach den Vorkämpfen in der zweiten Bundesliga West auf dem ersten Tabellenplatz. Am Samstag wollen sie diesen verteidigen und sich damit den Aufstieg in die erste Bundesliga offen halten. Die zweite Damenmannschaft schwimmt ebenfalls mit Beteiligung der SG Welper in der gleichen Klasse. Sie kämpfen allerdings gegen den Abstieg in die Oberliga.

“Unser Ziel ist es, mit der ersten Damenmannschaft unter den ersten drei Plätzen zu landen”, gab Trainerin Kati Hämmerich vor dem Ligabetrieb bekannt, der in nur zwei Wettkämpfen abläuft. Die Vorkämpfe gab es in der vergangenen Woche in Gelsenkirchen. Dabei landete die erste Mannschaft um Britta Koiky und Annika Meister mit 21 893 Punkten auf dem ersten Platz. Die zweite Mannschaft belegte mit 18 806 erreichten Punkten Rang neun.

Erster Verfolger der SG Ruhr ist die SG Gelsenkirchen, dann folgt die Telekom Post SG Köln. Die erste Mannschaft tritt im Endkampf am 2. Februar nun mit den anderen besten fünf Mannschaften im Sübad Linden an, um sich die Meisterschaft in der Staffel West zu sichern. Später wird im Vergleich zu den Staffeln Nord und Süd anhand der Punktzahl entschieden, welcher Verein in die erste Bundeliga rückt. Die Punktzahl aus dem Vorkampf wird dazugerechnet.

Die zweite Mannschaft um Karina Krüger und Franziska Meister kämpft mit den anderen fünf Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte in Gelsenkirchen um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga, in die sie erst frisch aufgestiegen sind. “Wir wollen versuchen, weiterhin in der Liga zu bleiben”, sagt Kati Hämmerich. Nicht sicher ist bei dem Abstiegskampf, ob zwei oder drei Mannschaften in die Oberliga zurückgestuft werden. Denn möglicherweise steigt die SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen (u.a. mit Olympia-Teilnehmerin Sarah Poewe) aus der ersten Bundesliga ab, so dass drei Teams aus demselben Verein in einer Liga schwimmen würden. Die Abstiegsrunde wird also hart. Dazu ist wieder das richtige Gespür der Trainer gefragt, jeden Aktiven, der insgesamt höchstens fünf mal starten darf, auf der „richtigen“ Strecke einzusetzen, um dort die höchstmögliche Punktzahl einzuschwimmen.

Für die Schwimmer bleibt dieser sehr kurze Ligenwettkampf eine besondere Herausforderung und das spiegelt sich in den gezeigten Leistungen aus dem Vorwettkampf in Gelsenkirchen wieder. Die 15-jährige Dana Volmerhaus unterbot dabei den eigenen Vereinsrekord über 200m Lagen um eine Sekunde auf 2:20,34 Minuten, den sie erst im November 2012 aufgestellt hatte und sorgte noch über 400m Freistil in 4:33,36 Minuten und 200m Schmetterling in 2:19,48 Minuten für persönliche Bestzeiten. In der 2. Mannschaft schwamm Ann-Kathrin Kogel (Jahrgang 1992) über 200m Lagen in 2:32,44 Minuten einen persönlichen Rekord.

Hier die vom Schwimmverband Nordrhein-Westfalen e.V. veröffentlichte vorläufige Ligen-Übersicht:
Endstand BL 2 Vorkampf

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