Erneute Förderung für Integration durch Sport

Bei unserer Arbeit bringen wir als Stützpunktverein nicht nur viele Nationalitäten zusammen.

Die SG Welper hat zum wiederholten Male den Titel „Stützpunktverein für Integration durch Sport“ vom Kreissportbund (KSB) Ennepe-Ruhr sowie dem Stadtsportverband (SSV) verliehen bekommen. Dazu erhalten wir Fördermittel in Höhe von 3015 Euro, die wir in unsere speziell auf Integration zugeschnittene Arbeit einfließen lassen können.

Beate Vohwinkel aus dem Vorstand des KSB (Bereich Integration und Inklusion) freute sich, den Check an Hattingens größten Sportverein zu überreichen. „Geflüchtete zum Sport zu bringen, damit sie ihr Hobby entfalten können, ist granatengut“, sagte sie und fügte hinzu: „Überhaupt die Bewegung in einem Verein zu ermöglichen zählt. Auch wenn es nicht immer gelingen sollte.“ Sie erinnert sich noch gut daran, als Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Turnhallen lebten. Jetzt können sie in einer Sport machen, beispielsweise bei uns im Verein.

Viel Aufwand für die Ehrenamtlichen

Urkundenübergabe (v.l.n.r.): Marita Lutz (Vorstand SSV Hattingen), Rolf-Dieter Fuhrmann (Vizepräsident), Beate Vohwinkel (Vorstand KSB), Michael Boehnke (Präsident), Jörg Hillebrand (Geschäftsführer), Jonas Maier (KSB). Foto: Hendrik Steimann

Natürlich bedeutet es zum Teil sehr viel Aufwand, den unsere Ehrenamtlichen leisten. Etwa bei der Spielberechtigung für Jugendfußballer. „Es ist gut, dass es passiert. Ohne diese Hilfe würde Integration nicht funktionieren“, macht Jonas Maier, Fachkraft für Integration durch Sport beim KSB, deutlich. Er betreut die Stützpunktvereine aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Es sei wichtig, Flagge zu zeigen, was auch die Kommunalpolitik wahrnehme.

Genauso wie der Stadtsportverband. Als Vertreterin von diesem überreichte Marita Lutz unserem Präsidenten Michael Boehnke die Urkunde mit den Worten: „Schade, dass es nur ein Verein in Hattingen ist, umso schöner, dass ihr es seid!“ Boehnke bedankte sich im Namen des Vereins und machte deutlich, dass die Arbeit in den Trainingsstunden passiere, weshalb Trainer, Übungsleiter und deren Helfer den größten Anteil an gelungener Integrationsarbeit haben.

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