Erfolgreiche Masters-Europameisterschaften für Annika Meister

Unsere erfahrene Schwimmerin hat sich in fünf Einzelwettkämpfen und drei Starts mit der SG Ruhr-Staffel sehr gut auf der kontinentalen Bühne präsentiert.

Das Siegerteam der 4x50m-Staffel: Vera Kreutzenbeck, Susanne Hock, Marit Blömer und Annika Meister.

Das Siegerteam der 4x50m-Staffel: Vera Kreutzenbeck, Susanne Hock, Marit Blömer und Annika Meister.

Vor ihren Starts wirkte sie zwar etwas angespannt. Denn schließlich ist ihre Konkurrenz nicht zu unterschätzen, in Eindhoven traf sich eben die Elite aus den europäischen Schwimm-Vereinen. Sobald Annika Meister dann aber ins Becken sprang, zog sie eisern ihre Bahnen durch und rief das ab, was sie sportlich kann. Und sie zeigte sogar noch bessere Leistungen als sie je zuvor geschwommen ist. Einmal unterbot sie ihre persönliche Bestzeit und einmal sprang mit der SG Ruhr-Damenstaffel dabei sogar der Deutsche Rekord heraus – auch wenn das bei den Masters “nur” die Silbermedaille bedeutete. Einen neuen Masters-Weltrekord stellte die Staffel ebenfalls auf.

Direkt bei ihrem ersten Start über 50m-Brust überzeugte Annika Meister mit einem hervorragenden dritten Platz und einem persönlichen Rekord von 34,82 Sekunden. Über 100m-Schmetterling wurde sie in

Siegerehrung nach den 50m-Brust.

Siegerehrung nach den 50m-Brust.

1:07,83 Minute Sechste. Am selben Tag erkämpfte sie sich gemeinsam mit ihren Staffelpartnerinnen Marit Blömer, Susanne Hock und Vera Kreutzenbeck (alle SG Ruhr e.V.) den eben besagten nationalen Rekord über die 4x50m-Freistil. Den hielt bislang die SC Hürth (1:56,62 Minute, Juli 2008). Doch die SG Ruhr meisterte diesselbe Strecke in 1:54,95 Minute. Damit bestätigte sie ihre realistische Chance auf eine Medaille. Als Schluss-Schwimmerin schlug Meister dabei mit einer Individual-Zeit von 28,49 Sekunden als zweitschnellste Starterin der Staffel an.

Mit der Staffel, aber diesmal in gemixter Variante, ging es für Meister am vierten Wettkampftag weiter. In der Besetzung mit Marit Blömer, Gaspar Galambos (beide SG Ruhr e.V.) und Jochen Lumbeck (SV Hattingen) erreichte sie in 2:05,30 Minuten über die 4x50m-Lagen den dritten Platz und holte damit die zweite Medaille im Kollektiv. Die SGW-Schwimmerin übernahm dabei die 50 Meter Rücken, die sie in 33,30 Sekunden zurücklegte. An der zweiten Medaille in der individuellen Wertung schwamm Meister ganz knapp vorbei. Denn über die 100m-Brust wurde sie in 1:17,40 Minute nur Vierte in ihrer Altersklasse. Dreieinhalb Zehntel war die Italienerin Anna Pasero schneller.

Der fünfte Wettkampftag war für Meister relativ entspannt, da auf ihrem Programm nur die 50m-Schmetterling standen. Doch auch die hatten es in sich und Meister belegte am Ende den undankbaren vierten Rang. Mit einer Top-Zeit von 29,64 Sekunden schlug sie zwar am Beckenrand an, zum dritten Platz fehlten ihr aber drei Zehntel.

Am letzten Tag startete unsere SG-Schwimmerin dann nochmal im Einzelrennen über 200m-Brust und erreichte dabei den achten Rang in 2:54,91 Minuten. Danach standen zum Abschluss der Meisterschaften die 4x50m-Lagen mit der SG-Ruhr-Damenstaffel an. “Wenn alles gut läuft, können die Mädels auch hier den Deutschen Rekord brechen”, hatte Trainerin Kati Hämmerich bereits vor dem Rennen gesagt. Es kam dann sogar noch besser: Die SG Ruhr schwamm als erstes Team ins Ziel und sicherte sich damit die verdiente Goldmedaille in einer neuen Bestzeit von 2:04,88 Minuten. Das bedeutete am Ende sogar der neue Masters-Weltrekord über die 4x50m-Lagen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://sgwelper.de/erfolgreiche-masters-europameisterschaften-fuer-annika-meister/