Ein halbes Dutzend Medaillen aus Kazan

Unter unserer Schwimmtrainerin Kati Hämmerich haben sich Susanne Hock und Carina Scholz für die SG Ruhr auf den Weg zu den Masters-Weltmeisterschaften in Kazan gemacht und sechs Edelmetalle mitgebracht.

Susanne HockFür Susanne Hock waren die Wettkämpfe sehr erfolgreich. War sie zuvor noch durch einen Zwischenfall körperlich geschwächt, kämpfte sie sich spätestens in Russland zurück. Denn bei allen vier Starts reichte es zu einer Medaille. Chapeau! Über ihre Spzeialdisziplin Brust startete sie auf den 50-, 100- und 200-Meter-Distanzen. Jedes Mal schlug sie dabei als zweite Schwimmerin am Beckenrand an und gewann Silber. Während die 32-Jährige die 400-Meter-Lagen absagen musste, versuchte sie sich aber schon wieder über 200-Meter-Lagen. Mit den letzten Kräftereserven gelang ihr auch hierbei ein Coup – mit der Bronzemedaille hatte sie nicht unbedingt gerechnet, aber genau die hang später um ihren Hals.

Carina Scholz

Für die zweite Schwimmerin unter der SG-Ruhr-Flagge sprangen ebenfalls Medaillen bei den Starts heraus. Carina Scholz stieg bei ihrer Masters-Premiere fünf Mal ins Wasser und schwamm fast immer vorne im Feld mit. Im Fußballstadion von Kazan, in dem für die Schwimm-Weltmeisterschaft extra ein becken gebaut wurde, landete Carina Scholz zweimal auf dem Treppchen. Sie wurde Vize-Weltmeisterin über 200-Meter-Rücken in der Altersklasse 25 in 2:38.77 Minuten, was gleichzeitig die neue persönliche Bestzeit bedeutete. Nach dem Start über 100-Meter- Rücken durfte sie sich über Bronze freuen, mit einer halben Sekunde Vorsprung auf den vierten Platz. Über 50-Meter-Rücken verpasste sie ganz knapp ihre dritte Medaille mit nur sieben Hundertstel Rückstand auf Platz drei in 33,46 Sekunden. Weitere Starts absolvierte sie über 100-Meter-Freistil (Platz 5) und 50-Meter-Schmetterling (Platz 8) und erreichte damit die Top 10 ihrer Altersklasse.

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