Die SG Welper beim Hattinger Ferienspaß

Auch in diesem Jahr waren wir wieder Teil des sechswöchigen Angebots beim Hattinger Ferienspaß. Die kleine Boots-Tour nach Bochum Dahlhausen wurde jeweils gut angenommen und das Wetter spielte auch mit.

“Wie jedes Jahr findet das Angebot einen tollen Anklang”, freute sich unser Kanuten-Jugendwart Uwe Kleinschmidt, der das Angebot für die jugendlichen Teilnehmer betreut. 16 Teilnehmer können bei der Tour mitmachen und alle drei Termine waren in diesem Jahr bereits früh ausgebucht. Ein Beweis, wie beliebt unser abwechslungsreiches Angebot ist. Bei vielen Reservierungen muss ein Veranstalter mit ein paar Einbußen rechnen. Das ist beim Kanu-Tour-Angebot aber kaum der Fall. “Aus Erfahrung springt selten jemand ab”, weiß Kleinschmidt.

An den drei Terminen innerhalb der Sommerferien hat die Truppe aus erfahrenen Kanuten und jungen Interessierten vom vereinseigenen Bootshaus am Ruhrdeich abgelegt. Im Großkanadier paddelte sie dann die mehrere Kilometer lange Strecke in die Nachbarstadt Hattingens.

 

Am Samstag, 3. August war die Hattinger WAZ bei uns zu Besuch und hat berichtet:

WAZ, Hattingen
5. August, Julia Benkel

Ruhr-Tour mit Sonnencreme und Schwimmweste

Kanuten der SG Welper paddeln mit Kindern nach Dahlhausen – Sicherheit hat oberste Priorität

„Ohne Sonnencreme und Kopfbedeckung geht es heute nicht ins Kanu“, nennt Uwe Kleinschmidt von der Kanu-Abteilung der SG Welper das oberste Gebot an diesem sonnigen Nachmittag. Für den Ferienspaß paddeln die Welperaner Kanuten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen rund zwei Stunden über die Ruhr nach Bochum-Dahlhausen. Die Sicherheit der Nachwuchs-Kanuten steht dabei nicht erst seit dem tragischen Vorfall in der vergangenen Woche im Mittelpunkt der beliebten Wassersport-Aktion auf der Ruhr – ein 35-Jähriger war in Bochum-Stiepel beim Schwimmen in dem Fluss ertrunken.

„Voraussetzung für die Teilnahme an unserer Tour ist natürlich, dass die Kinder schwimmen können“, erklärt der SG Welper-Jugendwart, während er der kleinen Amelie (8) die Rettungsweste überreicht – die gehört schließlich zur Grundausrüstung eines jeden Kanuten und kann im Ernstfall Leben retten. Außerdem begleiten je zwei erfahrene Kanuten als Schlag- und Steuermann die Kinder in den Booten, um mögliche Gefahren zu umgehen und die Sicherheit der Nachwuchs-Kanuten auf der Strecke zu gewährleisten. „Wir geben den Kindern im Boot zudem auch noch genaue Anweisungen zum richtigen Verhalten, Paddeltechniken und auch zur Sicherheit“, so Kleinschmidt weiter. Amelie hat sich derweil die Schwimm-Weste über den Kopf gezogen, schlendert vorfreudig über den Leinpfad zum Ruhr-Ufer und beobachtet, wie fleißige Helfer die beiden imposanten Zehner-Kanus Richtung Wasser tragen. Bereits seit Beginn der Ferienspaß-Aktionen sei die Kanu-Tour mit Start am Ruhrdeich eine beliebte Jugend-Veranstaltung in den Sommerferien, resümiert Kleinschmidt zufrieden – die Resonanz sei groß: „Wir sind stets ausgebucht.“ Während die Kanuten mit ihren Paddeln nacheinander ins Boot und auf ihre Sitze klettern, bereiten sich auch Mitglieder der DLRG am Ruhr-Ufer auf mögliche Einsätze vor. Sicherheit wird groß geschrieben.

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