“Das Tor zur Bezirksliga ist weit geöffnet”

Das klar definierte Ziel unserer Fußballer ist der Aufstieg. Dafür arbeitet die erste Mannschaft hart. Trainer Wolfgang Westerkamp fordert volle Konzentration. Schlagen kann sich seine Elf nur selbst.

Am Sonntag (19. Februar, 15 Uhr) starten unsere Fußballer nach der Winterpause in die Restrunde der Kreisliga A. Dann steht das Auswärtsspiel beim SV BW Weitmar 09 auf dem Plant. Während der Vorbereitung hat Chefcoach Wolfgang Westerkamp mit seiner Elf gegen höherklassige Gegner Testspiele absolviert und dabei mit einer Ausnahme immer gewonnen. Im Interview mit Pressesprecher Hendrik Steimann spricht er über den Stand seines Teams und gibt einen Ausblick auf die nächsten Aufgaben.

Wolfgang Westerkamp gibt den Weg vor.

Wolfgang, wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung?

Wir haben in den Testspielen gute Leistungen geboten, von den Ergebnissen her bin ich sicherlich mit der Vorbereitung zufrieden. Dennoch befinden wir uns vom physischen Stand her eine Woche in Rückstand, einige Spieler haben zuletzt auch Krankheit und Verletzungen zurückgeworfen. Daher sind wir noch nicht auf dem Stand, auf dem wir sein könnten. Es besteht noch ein bisschen Nachholbedarf.

Was erwartest du nun von der Mannschaft für das Restprogramm in der Liga?

Natürlich, dass die Mannschaft brennt und sich der Ausgangssituation bewusst ist. Ich erwarte daher, dass wir die ersten Spiele mit vollster Spannung bestreiten. Wir müssen voll da sein, egal ob ein oder zwei Spieler aufgrund von Verletzungen mal ersetzt werden müssen. Ich denke auch, alle freuen sich, wenn es wieder um Punkte geht.

Wie möchtest du als Trainer das Ziel Aufstieg fokussieren?

Wir müssen zeigen, dass wir die beste Mannschaft sind. Bis jetzt sind wir ungeschlagen, das wollen wir unabhängig von Tabellenstand bleiben. Ein neuer Torrekord, der schon einmal angesprochen wurde, wäre dabei möglich. Das ist aber ein sekundärer Aspekt.

Florian Pemöller plagen seit geraumer Zeit Rückenprobleme.

Gibt es personell denn bei uns noch Sorgen oder können wir in einer guten Besetzung antreten?

Jede Woche gehören in unserem Team eigentlich 13 oder 14 Spieler in die erste Elf, wir können immer den ein oder anderen ersetzen. Dennoch macht mir die Rückengeschichte von Florian Pemöller etwas Sorgen. Er wird von unserer Physiotherapeutin Jana Hölscher behandelt, hat zuletzt auch Osteopathie bekommen. Er ist ein enorm wichtiger Spieler. Auch Oliver Triestram kann mit voller körperlicher Fitness der Mannschaft enorm helfen. Aber das konnte er in der Hinrunde kaum zeigen, weil er lange Probleme am Schienbein hatte. Bei Hakan Gültekin müssen wir das Ergebnis vom MRT abwarten. Er hatte sich zuletzt verletzt, eventuell ist die Achillessehne betroffen.

Was kann für uns in der Liga noch ein Hindernis darstellen?

Wir müssen gesund bleiben. Natürlich kann man auch das ein oder andere Spiel verlieren. Wichtig ist, mit einem Rückstand gut umzugehen. Wir können uns nur selbst schlagen, in Form von fehlender Spannung und Fokus. Wenn wie zuletzt zwei, drei Spieler etwas nachlassen im Spiel, kann man das jetzt noch versuchen, abzustellen. Das brauchen wir jetzt auch. Ich erwarte von allen, dass sie zum Anpfiff zu 100 Prozent da sind und keine Anlaufphase mehr brauchen.

Und welche Stärken können uns auf dem Weg in die Bezirksliga helfen?

Die Stärke unserer Mannschaft ist, dass sie im Spiel variieren und das System ändern kann. Wir können Spieler in einen anderen Raum ziehen und es klappt trotzdem. Das Gefühl für den Raum auf dem Platz ist gut, es zeichnet vor die Spieler aus. Wir agieren zudem viel über den Ballbesitz. Das macht Spaß, zuzusehen. Das haben wir auch in den Testspielen gezeigt. Das Tor zur Bezirksliga ist weit geöffnet für uns, wir müssen durchgehen.

Die Testspielergebnisse

TSG Sprockhövel U19 (Westfalenliga) – SG Welper 3:2

SG Welper – TuS Kaltehardt (Bezirksliga) 4:2

SV Herbede (Bezirksliga) – SG Welper 1:2

SG Welper – FC Wetter (Landesliga) 5:2

SG Welper – DJK TuS Rotthausen (Kreisliga A) 5:1

SG Welper – Hedefspor Hattingen (Landesliga) 4:1

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