Challenge Kaiserwinkl-Walchsee – Athletenbericht von Berthold Janzen

Ausblick aus der Wechselzone in Walchsee

Um endlich wieder meiner liebsten Beschäftigung nachgehen zu können nahm ich eine Anreise nach Österreich auf mich. Genauer gesagt führte mich das Navi ins Herz von Tirol, zum Walchsee im beschaulichen Kaiserwinkl. Hier war und ist Triathlon möglich (Stand Ende Juni), zwar unter entsprechenden Corona-Auflagen, die aber einem schönen Wettkampf nicht im Wege standen.
Beim Wettkampf über die Mitteldistanz (1,9 KM Schwimmen, 84 KM Radfahren, 21 KM Laufen) wurden die Teilnehmer während der gesamten Dauer von Sonne und sehr warmen Temperaturen begleitet. Optimale Voraussetzungen für eine Challenge…
Als erstes ging es in den angenehmen Walchsee zum Schwimmen. Die Athleten wurden einzeln ins Wasser gelassen und mussten einen rechteckigen Kurs gegen den Uhrzeigersinn  absolvieren. Erwartungsgemäß war ich hier relativ langsam unterwegs, zum einen wegen des fehlenden Trainings, zum anderen wegen fehlenden Könnens. Nach 40 Minuten stieg ich aus dem Wasser und machte mich auf in die Wechselzone.
Ab aufs Rad zur nächsten Disziplin. Hier musste auf zwei Runden (jeweils ca. 42 KM) getreten werden was Zeug hält…bzw. die Beine. Zur Radstrecke: Ein wunderschöner und technisch sehr anspruchsvoller Kurs (inkl. knapp 1000 HM), der viel verlangt aber für alles entschädigt! Meine (Rad-)Beine waren an diesem Tag in guter Form und so konnte ich viel verlorenen Boden wettmachen und mich weiter ins vordere Mittelfeld schieben. Nach etwas mehr als 2,5 Std. war der Spaß dann vorbei (ja, es hat wirklich Spaß gemacht!!!) und es ging zum zweiten Mal in die Wechselzone.
Das Laufen (4 Runden über je ca. 5,25 KM) führte rund um den Walchsee. In meiner Naivität ging ich vor dem Wettkampf von einer topfebenen Strecke aus. Leider war dem nicht so, denn es waren ein paar unangenehme Steigungen enthalten. Zusammen mit fast völliger Schattenfreiheit für mich (und natürlich alle anderen Teilnehmer) eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Hier zeigte sich dann auch, dass die Beine zum Ende hin nicht mehr die gute Form hatten und ich das Anfangstempo leider nicht halten konnte. Es reichte dann am Ende zu einer Laufzeit von 1:46 Std.
Im Ziel angekommen blieb die Uhr dann nach 5:05 Std. stehen. Dies bedeutete Platz 36 in meiner AK und Platz 299 Gesamt.
Mein Fazit  zum Wettkampf fällt komplett positiv aus: Eine toll organisierte Veranstaltung hat einen wunderschönen Triathlon geboten. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das ist momentan leider alles andere als selbstverständlich.Persönlich war es für mich ein guter Start in die Saison… was noch kommt werden wir sehen.   

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