Blumensaatlauf 2021 – ein Athletenbericht





Trotz falsch geschätzter Schuhgröße beste Laune nach dem Finish.

Nachdem der über die Region hinaus bekannte und beliebte Blumensaatlauf im letzten Jahr ausfallen musste, bot die Veranstaltung des TUSEM Essen zum Ende der Saison 2021 am 20. November die Möglichkeit noch eine letzte Bestzeit vor der langen Winterpause rauszuhauen.

Die frühe Ankündigung, anfangs noch ohne einer handfesten Ausschreibung, setzte beim Triathlonneuling Rodion Lischnewski schon im September einige Hummeln an bestimmten Stellen in Bewegung. Die Vorfreude auf die allseits bekannte schnelle Strecke und überhaupt wieder auf eine sportliche Veranstaltung bedingte eine schnelle Anmeldung für die Halbmarathondistanz. So ging es 245 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch, die sich für die gleiche Disziplin angemeldet haben. Zusätzlich haben sich 465 Läuferinnen und Läufer für die 10km-Distanz angemeldet.

Die Organisation des Laufes war, wie in den Jahren davor auch, sehr gut. Die Nummernausgabe ging schnell und unkompliziert; Gepäckaufbewahrung klappte gut und an den Versorgungsstellen gab es zu den Getränken noch motivierende Worte obendrauf. An dieser Stelle noch ein Mal der Dank an die Veranstalter und Helfer.

Kurz vor dem Lauf war zwar die Verwunderung über die fehlende Wechselzone und die Unklarheiten wegen des Schwimmstarts bei Rodion groß, konnte aber von den Veranstaltern schnell geklärt werden. Heute also doch nur eine Disziplin. Schade. Der Start verlief super und im Feld herrschte großartige Aufbruchstimmung. Die Nervosität verflog bereits nach den ersten Schritten. Wie erwartet war das Starterfeld leistungstechnisch stark aufgestellt. Der anfängliche Nieselregen und einige Wanderer auf der Strecke konnten den guten Ergebnissen der Top-Läufer nichts anhaben. Die insgesamt drei Wenden unterteilten die Strecke in angenehme Blöcke, die es nacheinander abzuspulen galt. Dem schnellsten Läufer, Marcel Kruse (M30), gelang dies in nur 01:12:23 h. Rodion brauchte für die gleiche Strecke 1:49:21 h, womit er den insgesamt 131. und in seiner Altersklasse den 9. Platz belegte. Um eine tolle Erfahrung reicher und um 1.900 kcal ärmer ging es mit einer Waffel in der Hand und einem breiten Grinsen auf dem Gesicht wieder nach Hause. Das Ende der läuferischen Saison 2021 wurde mit einer PB gekürt und die Vorfreude auf die kommende Saison damit noch weiter angeheizt.

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