Besucher feuern Kanuten auf der Ruhr an

Der Tag des offenen Bootshaus mit Sommerfest der Kanuabteilung ging mit viel Zufriedenheit über die Bühne. 20 Teilnehmer durchfahren Hindernisparcours.

Schnupperpaddler auf dem Wasser. Fotos: Holger Niekamp

Es war wieder soweit: Jeder, der noch nie in seinem Leben in einem Kanu gesessen hat, konnte dies am Samstag beim Schnupperpaddeln nachholen. Unsere Kanuten luden zum Tag des offenen Bootshauses und freuten sich über die Besucher, die sich auf die Ruhr begaben. Durch das Jahr der 125-Jahr-Feier der SG Welper hatten sich unsere Paddler dazu ein Zusatzprogramm überlegt.

Die eingeladenen Interessierten und „Noch-nicht-Sportler“, die sich an diesem Tag über den Kanusport in unserem Verein informierten, durften über die fünf Meter lange Bootsrutsche auf Wasser platschen. Das machte ihnen sichtlich Spaß, wenn auch der ein oder andere Spritzer für nasse Kleidung sorgte. Doch gut abgesichtert passierte nichts und die Paddel bewegten die Wassermassen der Ruhr. Auch beim Hindernisparcours, dem Höhepunkt des diesjährigen Schnuppertages.

Hindernisparcours sehr gut angenommen

Spritzige Landung nach der Fahrt über die Bootsrutsche.

Ein paar Hindernisse standen den Testenden dabei zur Verfügung oder im Weg – je nadem wie man es sehen mag. Durch eine kurze Slalomstrecke bewegten sich die Paddler, vorbei an einer schwimmenden

Umtragestelle. Die Gäste und die Kanuten selber hatten hierfür den gesamten Tag Zeit, ihr Können zu üben. „Die Arbeit von gut zwei Wochenenden hat sich gelohnt“, freute sich Kanu-Abteilungsleiter Holger Niekamp. Am späteren Nachmittag befuhren rund 20 Teilnehmer aller Altersklassen den Parcours noch auf Zeit – unter lautem Anfeuern der Konkurrenten und Besucher absolvierten alle zwei Läufe.

Zum Abschluss schauten die Kanuten gemeinsam Fußball.

Im Rahmen des Sommerfests war ab Mittag bis in die Abendstunden für Speisen und Getränke gesorgt. Viele Vereinsmitglieder und Gäste ließen es sich gut schmecken. Zum Ausklang des Festes sahen sich unsere Kanuten dann das zweite Vorrunden-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Schweden an und durften zum Schluss jubeln. Die Letzten saßen auch danach noch lange Zeit zusammen. „Auf Grund des doch eher herbstlichen Wetters war bis in die Nacht der beste Platz zum weiteren Sitzen und Klönen unsere Feuertonne“, sagte Holger Niekamp.

Die Bootsrutsche.

In vielen Booten durften Interessierte zur Probe sitzen.

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