Basketballer steigen aus der Bezirksliga ab

Am letzten Spieltag verliert die Fünf um Spielertrainer Ronnie Schmale gegen den Tabellenletzten aus Haßlinghausen. Bei den Welperanern kommen nicht nur viele Pässe nicht an.

Das war es vorerst mit dem Kapitel Bezirksliga. Unsere Basketballer sind in die Kreisliga abgestiegen. Ganz bitter: im letzten Duell mit dem Latenenträger TV Hasslinghausen verloren unsere Jungs 60:70 – dabei hatten die Sprockhöveler in der gesamten Saison kein einziges Spiel gewonnen. “Jetzt haben wir denen quasi auch noch ihr vielleicht gestecktes Saisonziel ermöglicht”, sagte Ronnie Schmale zur gesamten Tatsache.

Welper gewinnt nur ein Viertel

Sebastian Meichsner war wach und holte sich zweimal den Ball beim gegnerischen Aufbauspiel. Fotos: Hendrik Steimann

Nur das erste Viertel des Spiels hatten die Welperaner für sich entschieden, da stand es noch 12:11. Danach drehten die Gäste das Spiel. Sie waren ohnehin konsequenter bei den Abschlüssen, wiesen eine bessere Trefferquote auf und leisteten sich nicht so viele Ballverluste wie die Grün-Weißen. “Wir haben uns gerade in der Rückrunde immer dem Niveau der Gegner angepasst. Gegen die guten Mannschaften haben wir so oft nur ganz knapp verloren. Heute lief nicht viel bei uns zusammen”, haderte Schmale mit seinem Auftritt und dem der Teamkollegen.

Wach waren allerdings Sebastian Meichsner und Jonas Köller, als sie den Gegnern im Aufbau den Ball stibitsten und im Solo per Korbleger trafen. Doch das waren nur die wenigen Lichtblicke, neben den Drei-Punkte-Würfen von Flügelspieler Daniel Schmischke, der dafür bekannt ist. Doch gerade im dritten Viertel des Spiels vergab Welper viele Würfe, während die Gegner davonzogen. Ihr Angriffsspiel war in dieser Phase erfolgreicher.

Flügelspieler Daniel Schmischke erzielte fünf Dreier.

Kein Zugriff nach spätem Ausgleich

Der Ausgleich zum zwischenzeitlichen 54:54 gelang erst im letzten Viertel. Doch wieder gingen die Gegner in Führung. “Holt euch die Bälle, wir haben keine Zeit mehr”, rief Schmale von der Bank aus. Seine Spieler gingen auf Tuchfühlung mit den Gegnern, versuchten Pass- und Ballwege so gut es ging zuzustellen und machten auch zweimal von einem taktischen Foul Gebrauch. “Wir haben gehofft, dass die Freiwürfe nicht reingehen”, erklärte Schmale. Doch dem war nicht so und auch drei lange Bälle konnte Welper nicht verteidigen. So lag es am Ende zehn Punkte hinten.

Für die Basketballer ist klar: sie wollen den direkten Wiederaufstieg. Vom Potenzial der Mannschaft ist das auch realistisch. Nun liegt es an der Leistung auf dem Feld und unter den Körben. Schmale nahm es doch noch mit einem Schmunzeln: “Nächste Saison müssen wir die Haßlinghauser dann schlagen.”

Die Viertelergebnisse: 12:11, 31:31, 42:50, 60:70
Welper: Timo Klippstein (7), Chris Lüttger (3/1 Dreier), Jonas Köller, Witold Müller, Holger Jung (5), Ronnie Schmale (3/1), Sebastian Meichsner (18/2), Sven Löschner (5), Daniel Schmischke (19/5).

Bei Center Holger Jung kamen nur selten die Pässe an.

Weitere Bilder gibt es hier in einer Galerie (Fotos von Hendrik Steimann):

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