Basketballer bezwingen Schwelm nach Startschwierigkeiten

Die Fünf um Spielertrainer Ronnie Schmale hat die vierte Mannschaft der Schwelmer Baskets am Ende deutlich mit 75:47 nach Hause geschickt. Weil die Gegner aus der Spur gerieten.

SG Welper – RE Baskets Schwelm IV  75:47

Benjamin Bernatzki (m.) leistete sich vier Fouls, biss sich aber auch zu 13 Punkten durch. Fotos: Hendrik Steimann

Schlecht begonnen und gut aufgehört. So könnte man die Leistung unserer Basketballer gegen die vierte Mannschaft der Schwelmer Baskets beschreiben. Am Ende war es eine eindeutige Angelegenheit, weil Welper im Spiel ankam, während die Gegner nach und nach einbrachen und sich teilweise schon aufgaben.

Im ersten Viertel war das Glück überhaupt nicht mit unseren Korbjägern. Die Versuche, den Ball in den Korb zu legen, gingen oft daneben. Auf der anderen Seite gelang Vieles, weshalb Ronnie Schmale erzürnt war. „Das war ein bisschen zu locker. Mir war aber klar, dass wir irgendwann besser ins Spiel kommen werden“, sagte er. Und sollte Recht behalten.  Denn die Welperaner Defense steigerte sich schon im zweiten Viertel und war im dritten Durchgang sehr stark.

Schmischke netzt sieben Dreier ein

Die Schwelmer brachen dagegen nach und nach auseinander und zeigten zwischendurch eine lustlose Körperhaltung. Neben der aufmerksamen Deckung, wodurch es immer zu schnellen Gegenangriffen und Korberfolgen kam, war vor allem Flügelspieler Daniel Schmischke ein Punktgarant. Ein Drittel aller Punkte holte er, in der Regel mit Drei-Punkte-Würfen, stolze sieben Stück versenkte er. „Als er damit begonnen hatte, haben wir das Spiel gedreht“, freute sich Schmale nach der Partie. Aber nicht nur Schmischke, sondern die gesamte Mannschaft zeigte einen starken Siegeswillen.

Daniel Schmischke (l.) war Welpers Punktegarant und traf siebenmal per Dreier.

Stefan Rath beim Korbleger gegen Schwelm.

Da die Basketballer dabei sehr energisch auftraten, kam es oft zu Fouls, 20 Mal wurde gegen Welper gepfiffen. Holger Jung und Benjamin Bernatzki reizten mit vier Fouls fast ihre Grenze aus. Den Gästen wurden so viele Gelegenheiten von der Freiwurflinie aus geboten, die sie nur zum Teil nutzten.

Auf der eigenen Seite bekam Welper sechs Freiwürfe zugesprochen, bei denen acht Punkte heraussprangen. Die restlichen sammelten Schmale und seine Teamkameraden durch ihre Laufwege und durch individuelle Klasse, die am Ende den Unterschied ausmachte.

Vietelergebnisse: 14:17, 40:26, 54:33, 75:47
Welper: Dominik Metzler (2), Leandro Radtke (2), Timo Klippstein (8), Witold Müller, Pascal Keiderling, Holger Jung (11), Amir Kciku, Ronnie Schmale (2), Stefan Rath (10), Benjamin Bernatzki (13), Daniel Schmischke (27/7 Dreier).

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