Anke Trilling erneut deutsche Meisterin im Quadrathon – Oliver Trilling wird 3.

Athletenbericht von Oliver Trilling

Das Podium der DM im Mittel-Quadrathlon 2022

Am 11. und 12. Juni fanden in Hannover im Rahmen des Wasserstadt Triathlons nach zweijähriger Corona Pause 2 Quadrathlon Wettkämpfe statt. Hier wird zusätzlich zu den Triathlon Disziplinen noch ein vierter Abschnitt im Kajak absolviert. Die Startfelder waren durch die lange Wettkampfpause und kurz zurückliegender Infektionen gemeldeter Sportler enttäuschend klein. Da die Starts allerdings gemeinsam mit dem Sprint- bzw. dem Mitteldistanz Triathlon erfolgten, merkt man das im Wettkampf nur auf der Paddelstrecke.


Am Samstag standen über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen und 4,2 km Kajak) jeweils fünf Damen und Herren am Start. Anke und ich waren die Einzigen im Feld, die sowohl am Samstag wie auch am Sonntag auf die Strecke gingen. Für Anke war das Ziel, Kräfte zu sparen. Auch mit dieser Intention gelang ihr ein überlegener Start-Ziel Sieg. Den Vorsprung von 2 Sekunden nach dem Schwimmen baute sie von Disziplin zu Disziplin auf insgesamt 15 Minuten aus.
Auch mein Ziel war es, den Sprint am Samstag zu gewinnen. Im Feld der Triathleten hatte man erst nach dem Wechsel in den Kajak einen Überblick über die Gegner. Das bedeutete für mich ein Wettkampf am Limit bis zu dem Wechsel ins Boot. Ich hatte nach dem Schwimmen noch eine knappe Minute Rückstand. Auf dem Rad konnte ich den Grundstein für meinen späteren Sieg legen. Sehr zufrieden war ich mit dem Laufen, hier verlor ich nur eine knappe halbe Minute und im Kajak konnte ich meinen Vorsprung auf gut 4 Minuten ausbauen.


Am Sonntag ging es um den deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz (1900 m Schwimmen, 60 km Rad, 10 km Kajak 10 km Laufen). Verglichen mit dem Vortag standen hier deutlich stärkere Athleten aber letztlich auch nur drei Damen und sechs Herren am Start. Anke verließ das Wasser als zweite. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie knapp 3 Minuten Vorsprung vor ihrer stärkste Konkurrentin. Auf diese verlor sie beim Radfahren allerdings 7 Minuten. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd im Kajak gingen die beiden Kontrahentinnen gemeinsam auf die Laufstrecke. Am Ende der zwei harten Wettkämpfe war es für Anke ein hartes Stück Arbeit, letztlich 46 Sekunden ins Ziel zu bringen.
Für mich ging es zunächst beim Schwimmen um ein Haushalten mit meinen Kräften. So wechselte ich als Letzter der sechs Starter aufs Rad. Ich konnte mich dann auf dem Fahrrad auf den dritten und im Kajak auf den zweiten Platz verbessern. Der Vorsprung war allerdings nicht ausreichend, diesen Platz in meiner wohl schlechtesten Disziplin zu halten. Am Ende rettete ich einen dritten Platz mit letzter Kraft und 14 Sekunden Vorsprung ins Ziel.
Die Veranstaltung war hervorragend organisiert, wir hatten perfektes Wetter und waren glücklich über ein Wiedersehen mit (Teilen) der Quadrathlon Community.

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