400 Narren erfreuen sich an stimmungsvoller Feier

Karneval bei der SG Welper war in diesem Jahr mehr als ein Erfolg. Die Gäste feiern bis spät in die Nacht. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Schon im Vorfeld war klar: es wird rappelvoll in der Aula der Gesamtschule Welper werden. Dort, wo am Samstagabend so richtig die Post abging bei der Karnevalsfeier der SG Welper. Die war mit 400 Besuchern ausverkauft. Dafür boten unsere Aktiven auch eine Menge.

Die Montagsfrauen kamen mit Gehstöcken auf die Bühne.

Gleich 14 Programmpunkte standen auf dem Plan, so viele wie wohl schon ziemlich lange nicht mehr. Die Jecken freute es. Den Beginn machten dabei übrigens unsere Gäste selbst. Der Aktivenkreis Holthauser Rosenmontagszug zog samt Stadtprinzenpaar, Jugendprinzenpaar und Prinzenpaar der Lebenshilfe ein. Dabei waren auch die Ruhrölften, deren Tanzgarde und Solomariechen Lucy für erste schnelle Bewegungen und akrobatische Elemente auf der Bühne sorgten. Danach gehörte der Schauplatz den Sportlern aus unseren Reihen.

Gruppen wechseln während des Auftritts die Kleider

Gleich 13 Minuten lang reservierten die „No Limits“ die Bühne für sich, tanzten zu vier verschiedenen Liedern. Erst in einem rot-schwarz-karierten Outfit, danach komplett in dunkler Kleidung. Auch andere Gruppen wechselten während ihrer Show die Kleider. So zum Beispiel die Montagsfrauen: die erfahrenen Damen kamen am Stock auf die Bühne und legten dann einen flotten Tanz aufs Parkett, kullerten sich dabei auch über den Boden und bewiesen, dass sie alles andere als steife Gelenke haben.

Welpers Wilde Weiber stellten die sieben Zwerge nach.

Wendig präsentierten sich auch die Jazz Ladies und die „Upstairs“, die ebenfalls zum festen Stab der Aktiven gehören. Beide Gruppen haben Qualität, was sie in ihren Choreografien zeigten. Dabei sind neben sportlichen Elementen auch immer schauspielerische Aspekte.

So wie auch “Welpers Wilde Weiber”, die das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen darstellten. Allerdings waren sie nicht zu siebt auf der Bühne, sondern mit 17 Darstellerinnen. Ein Beispiel für die größere Teilname von Aktiven an unserem Programm.

Viele der Männer von den Wilden Weibern treten in einer parallelen Gruppe auf, die immer für einen Scherz gut sind und deren Nummern das Publikum nicht zu hundert Prozent Ernst nehmen sollte. Dafür ist reichtlich Spaß angesagt. So marschierte das “Männerballet” in Armee-Uniform ein und stellte mal tänzerische und turnerische Kunststücke vor, mal aber auch einfach einen Gag. Leiterin und Ex-Stadtprinzessin Svenja Petry bereitete die Männer darauf vor und moderierte zwischendurch, um das Publikum noch weiter anzuheizen.

Schotte gewinnt die Kostümprämierung

Das jubelte bei den Nummern, forderte sogar schon früh im Programm Zugaben. Die bildeten dann immer die nachfolgeden Nummern. Die Stimmung erreichte schnell ein gutes Level und kam im dritten Programmblock auch zum Höhepunkt. Bei der Polonaise, die später mehrfach durch die Aula lief, hatten alle ihren Spaß. DJ Bademeister spielte dazu die passenden Lieder, für jede Altersklasse und mit zusätzlicher Moderation. Einer durfte sich aber noch ganz besonders freuen. Marc Mangel gewann die Kostümprämierung. Der als Schotte verkleidete Gewinner ließ so ein Kimono-Girl und eine Vogelscheuche hinter sich und wurde mit zwei Sektflaschen belohnt.

Marc Mangel gewann als Schotte die Kostümprämierung.

Das Männerballet bildete den krönenden Abschluss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Publikum zeigte sich von dem Porgramm unserer Aktiven begeistert und forderte mehrfach Zugaben.

Noch mehr Bilder gibt es hier in der Galerie (Fotos von Hendrik Steimann):

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