24 Stunden Mountainbike im Landschaftspark

Für sechs AthletInnen der SG Welper begann der August mit einer echten Herausforderung.
Im Landschaftspark Duisburg Nord stand die zehnte Auflage des 24 Stunden Mountainbike Rennens an. Wie bereits in den Vorjahren waren Antje Bienewitz und Bernd Löhken unter dem Teamnamen “Schluffis” gemeldet. Durch Ausfälle im Team, wurde dieses um 50% dezimiert und die beiden Triathleten der SG Welper waren noch zu zweit.
Als hochmotivierte Neulinge ging das Team Ruhrtal Express ebenfalls in der Vierer-Konkurrenz an den Start.

alle Welperaner vor dem Start (v.l.n.r.): Antje Bienewitz und Bernd Löhken (Team Schluffis); Marco Becker, Ralf Steenmann, Berthold Janzen und Jörg Hillebrand (Ruhrtal Express)

Nachdem die Wettervorhersage für das Wochenende vor allem keinen-Regen zusagte, sollte sich dieses auf der Strecke darin äussern, dass es für die Athleten nicht nur die körperliche Belastung in Form von Radfahren werden sollte, sondern mindestens genauso ein 24h nonstop Kampf mit dem Staub, der nahezu auf der gesamten Strecke im Landschaftspark Duisburg Nord lag.

Der Ruhrtal Express hatte sich als Taktik über den Tag einen zwei-Runden Wechsel zurechtgelegt. In der Nacht sollten die Intervalle auf drei Runden ausgeweitet werden, um die Erholungsphase für die Fahrer zu verlängern.

So spulten Steenmann, Becker, Hillebrand und Janzen ihr Programm ab und konnten sich -bis auf einen verpatzten Wechsel nachts um halb eins- mit Rundenzeiten zwischen 20 und 23 Minuten im Bereich der Plätze zwischen 70 und 85 festsetzen.

Dass die Strecke, trotz nicht allzu schwieriger technischer Passagen,  nicht unterschätzt werden darf, zeigte sich in mehreren Unterbrechungen des Rennens, die der Veranstalter dazu nutzen musste, verletzte Athleten von der Strecke zu holen.

Nachdem ihnen zwei Fahrer im Team fehlten liessen die Routiniers der Schluffis es ruhiger angehen, und nutzten die Nacht um eine Pause einzulegen.

Ruhrtal Express Steenmann, Hillebrand, Janzen, Becker (v.l.n.r.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit kaum Schlaf, einer Menge Staub aber sehr zufrieden beendete der Ruhrtal-Express sein Rennen nach 24:16:37 auf dem 77. Platz mit 63 Runden.

Die Schluffis belegten in der Mixed-Wertung Rang 49 mit 34 Runden nach 24:09:17 Stunden

 

 

 

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