Keiner holt Lasse Dumke beim Swim & Run ein

Unsere Schwimmer erweisen sich als starke Konkurrenten auf der Laufstrecke. Luzie Kindermann wird bei den Damen erst in der letzten Runde eingeholt. Bei den Staffeln siegen Triathleten.

Lasse Dumke ging als erster Schwimmer auf die Laufstrecke und hielt die Führung bis zum Schluss. Fotos: Hendrik Steimann

Das trübe Wetter hielt einige Teilnehmer davon ab, beim 13. Hattinger Swim & Run zu starten. Rund 130 Anmeldungen gingen ein, einige davon wurden am Wettkampftag nicht wahrgenommen. So fehlten in diesem Jahr die ganz starken Triathleten. Was ein Vorteil für unsere Schwimmer war. Lasse Dumke wurde im Hauptlauf (500 Meter schwimmen, 5 Kilometer laufen) von keinem Konkurrenten überholt und siegte mit 25:33 Minuten.

Gleichzeitig gab es mit den Staffelwettbewerben eine Premiere, die sich eventuell im kommenden Jahr fortführt. „Die Staffeln wurden ganz gut angenommen“, sagte Triathlon-Abteilungsleiter Thomas Wagner. Ein Dutzend waren dabei, 24 Starter schwammen also erst 200 Meter im Hallenbad und gingen dann auf die 2,5 Kilometer lange Laufstrecke – gemeinsam mit den Sportlern aus dem Hauptlauf.

Führungsposition durch Staffeln unübersichtlich

So war Sieger Lasse Dumke zwischendurch etwas orientierungslos, ob er noch führt. Denn aus den Staffeln überholten ihn Läufer. „Das war schwierig einzuschätzen. Aber es motiviert mich natürlich, dass ich dieses Mal gewonnen habe“, freute er sich. Etwas traurig war dagegen Luzie Kindermann, die als zweite Dame über die Ziellinie lief (29:13 Minuten). „Ich wurde in der letzten Runde eingeholt, ich konnte nicht mehr“, gestand sie. Dennoch hielten unsere Schwimmer die externen Triathleten einigermaßen im Zaum.

Die Staffeln in der Wechselzone.

Als erste Dame kam die Stiepelerin Sabine Dettmar ins Ziel (28:58 Minuten), knapp vor Luzie Kindermann. „Ich finde die Veranstaltung gut. Da ich quasi um die Ecke wohne, unterstütze ich sie und bereite mich auf die Triathlon-Saison vor“, sagte die Athletin des SV Blau-Weiß Bochum. Zum vierten Mal war sie dabei, zuvor einige Male als zweite Frau im Ziel und diesmal als Siegerin.

Schwimmstaffeln als erste auf der Laufstrecke

Bei den Staffeln ging es ebenfalls ehrgeizig zu. Die SG Ruhr war gleich mit drei Teams dabei und belegte mit den Herren Platz zwei (Jonas Arndt, Veit Lukosch) und drei (Mika Dumke, Silas Leowald) und mit der Damenstaffel (Judith Hermeler, Dana Volmerhaus) Platz sieben. Die Schwimmer waren auch die ersten auf der Laufstrecke, allerdings holte die Staffel um die beiden Brüder Niklas und Simon Spinczyk (Tri Geckos Dortmund) den Sieg (22:39 Minuten).

Die Brüder Niklas und Simon Spinczyk gewannen den Staffelwettbewerb.

Eine Staffel machte aber besonders auf sich aufmerksam: Martin und Phil Biskup. Vater und Sohn starteten, wobei Sohn Phil erst acht Jahre alt ist und nur so über die flog (der Teamname war übrigens „Birds“). Im gebührte beim Zieleinlauf der stärkste Jubel des Tages.

Tapfer schlugen sich zudem Benjamin Bernatzki und Lars Hartbecke, die als Staffel für unsere Basketballer starteten und damit neben den Triathleten (Kathrin Linke und Christoph Kreutzenbeck) und Schwimmern (Kai und Svenja Tiggemann) eine Fachschafts-Staffel bildeten.

Phil Biskup war mit acht Jahren bei dem Staffelwettbewerb dabei. Er flog über die Strecke und genoss beim Zieleinlauf viel Jubel.

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