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Ironman Maastricht – Andreas Moch verzichtet auf Start bei WM auf Hawaii

Andi Moch

Hier der Elebnis-Bericht von Andi:

Nachdem bei mir erst im Frühjahr der Entschluss reifte auch im Jahr 2017 eine Langdistanz anzugehen, fiel meine Wahl auf Maastricht. Obwohl der Wettkampf unter dem IRONMAN Label durchgeführt wurde, war die Veranstaltung erstaunlicherweise nicht ausgebucht, sodass auch eine kurzfristige Meldung möglich war. Vielleicht liegt es daran, dass der IRONMAN Maastricht erst zum dritten Mal stattfand und noch lange nicht so etabliert ist, wie die anderen großen Veranstaltungen. Nun denn, um so besser, wenn man sich nicht bereits ein Jahr im Voraus für einen Start festlegen muss.

Am 6. August war es dann so weit, ab 7:15 Uhr starteten die Agegrouper mit dem inzwischen bei etlichen Rennen eingeführten „Rolling Start“. Ein Athlet nach dem anderen erhielt im Sekundentakt die Startfreigabe, sodass sich das Schwimmen von Beginn an entzerrte. Geschwommen wurde in der Maas zunächst gegen die Strömung, am Wendepunkt ein kurzer Landgang und wieder retour, sodass sich 3,8 km ergaben. Die Zuschauer konnten die Schwimmer auf der Uferstraße permanent begleiten, bzw. sich auf den Brücken platzieren. Nach 1:02:01 Std erreichte ich das Schwimmziel und war damit hoch zufrieden.

Der 178 km lange Radparcours bestand aus zwei Runden von 89 km durch die limburgische Landschaft. Der Veranstalter beschreibt die Strecke so „Es ist eine landschaftlich sehr schöne, etwas technischer orientierte Radstrecke. Die Route verläuft über den im Radrennsport sehr bekannten und berühmten Bemelerberg, Geulhemmerberg und den Hügel Hallembaye. Dort finden Ihre Fans auch einen geeigneten Platz zum Anfeuern! Der Parcours umfasst ca. 1100 Höhenmeter.“

Verwöhnt durch den bayerischen Hochgeschwindigkeitskurs mit einwandfreiem Asphalt in Roth, durfte ich erfahren, was mit einer technisch orientierten Radstrecke gemeint ist, nämlich viele Richtungswechsel, teilweise schmale Radwege mit holprigem Belag. Zuschauer fanden sich nur vereinzelt an der Strecke ein, lediglich auf der Durchfahrt in Maastricht erlebte man Anfeuerung, die man allerdings nur bedingt genießen konnte, da die ganze Konzentration darauf lag auf dem Kopfsteinpflaster den Lenker festzuhalten. Trotzdem hat die Runde Spaß gemacht, da durch die vielen Hügel nie langweilig, die Verpflegungsstellen waren vorbildlich und das Wetter passte mit 23 Grad und Sonne perfekt. Mit 5:16:15 Std erreichte ich eine ansprechende Zeit, in der Hoffnung noch ausreichend Reserven für den abschließenden Marathon zu haben.

Die Beschreibung der Laufrunde auf der Veranstalter-Homepage: „Die 42,2 km lange Laufstrecke besteht aus vier Runden von 10,5 km durch die Stadt Maastricht. Der Parcours umfasst ca. 280 Höhenmeter. Der Parcours verläuft quer durch die kulturhistorische Stadt, teilweise entlang der Maas. Die Teilnehmer passieren die schönen Plätze in Maastricht, an denen zahlreiche Zuschauer stehen, um sie anzufeuern.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, die Stimmung auf der Laustrecke war bombastisch. Für mich war es wichtig den Marathon laufend zu bewältigen und nicht wie in den vergangenen beiden Jahren als Wandersmann. Glücklicherweise ist mir dies gelungen, klar, wurde es auf der letzten Runde richtig hart aber ich konnte ein einigermaßen flüssiges Lauftempo halten und benötigte 3:39:56 Std.

In Summe finishte ich überglücklich nach 10:06:27 Std.

Noch ein paar Fakten: 870 Männer im Ziel, 123 Frauen.

Mit meinen 10:06:27 Std wurde ich 115ter im Gesamteinlauf, bzw. 111 bei den Männern. In meiner Altersklasse (M50) reichte es zu einem 6ten Rang (von 103 die das Ziel erreichten). Erstaunlicherweise habe ich damit, als Nachrücker, noch einen Hawaii Startplatz ergattert, den ich aber nicht angenommen habe. Vielleicht beim nächsten Mal, sollte es noch einmal dazu kommen J

Über den Autor

Tom

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